Irans Botschafter: Bittere Ironie des 21. Jahrhunderts/Israel spricht über Nichtverbreitung

Teheran (IRNA) – Der Botschafter und ständige Vertreter Irans bei den internationalen Organisationen in Wien reagierte auf die anti-iranischen Äußerungen und Anschuldigungen des Vertreters des israelischen Regimes während der Sitzung des Gouverneursrates und stellte fest: „Die bittere Ironie des 21. Jahrhunderts ist, dass das israelische Regime, das über Hunderte von Atomwaffen verfügt und keinem der Verträge über Massenvernichtungswaffen beigetreten ist, über Nichtverbreitung spricht.“

Mohsen Nazari-Asl, Der Botschafter und ständige Vertreter Irans bei den internationalen Organisationen in Wien, wies auf die weitreichenden Tötungen durch dieses Regime im Gazastreifen in den letzten 15 Monaten hin und bezeichnete die humanitäre Krise in diesem Gebiet als ein klares Beispiel für Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Er betonte: „Die bittere Ironie des 21. Jahrhunderts ist, dass das israelische Regime, das sich nie zu einem Vertrag über Massenvernichtungswaffen bekannt hat und Hunderte von Atomwaffen besitzt, in diesem Gremium über die Einhaltung internationaler Normen durch ein Mitglied des Nichtverbreitungsvertrags spricht.“

Die vierteljährliche Sitzung des Gouverneursrates der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat am Montag, den 3. März 2025, in Wien begonnen. Die Überprüfung der nuklearen Aktivitäten Irans im Rahmen des umfassenden Sicherheitsabkommens und der Resolution 2231 des Sicherheitsrates steht auf der Tagesordnung dieser Sitzung.

Der iranische Botschafter antwortete in der Sitzung zum Thema „Überprüfung und Monitoring in der Islamischen Republik Iran im Lichte der Resolution 2231 (2015) des UN-Sicherheitsrates“ vor der Lesung der Erklärung der Islamischen Republik Iran auf die Anschuldigungen des Vertreters des israelischen Regimes.

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