Der Leiter eines palästinensischen Menschenrechtszentrums hat die Einladung des CDU-Vorsitzenden an den verbrecherischen Ministerpräsidenten des israelischen Regimes zu einem Besuch in Deutschland scharf kritisiert.

Osama Saad kritisierte die Bitte des Wahlsiegers und künftigen deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz an den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, das Land zu besuchen.

Er verurteilte diese Einladung des Vorsitzenden der konservativen Christdemokratischen Partei an den Verbrecher Netanjahu und sagte: „Diese Einladung stellt einen klaren Verstoß gegen internationales Recht und Gesetz dar.“

„Es wäre besser, wenn Deutschland das abscheuliche Bild Nazideutschlands nicht erneut in der Welt verbreiten würde, indem es einem Kriegsverbrecher wie Netanjahu Gastrecht gewährt, gegen den ein internationaler Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt“, fügte er hinzu.

Er fuhr fort: „Der Internationale Strafgerichtshof ist eine Fortsetzung der Nürnberger Prozesse, bei denen die Führer Nazideutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg vor Gericht gestellt wurden.“

Unterdessen reagierte der Internationale Strafgerichtshof mit Sitz im niederländischen Den Haag auf Mertz‘ Äußerungen mit der Erklärung, dass die Regierungen verpflichtet seien, die Entscheidungen des Gerichtshofs umzusetzen.

Das Haager Gericht fügte hinzu: „Alle Bedenken von Ländern sollten zeitnah vor Gericht behandelt werden. Es ist nicht die Aufgabe von Regierungen, einseitig über die rechtliche Richtigkeit von Gerichtsentscheidungen zu entscheiden.“