12.01.2022, 16:48
Journalist ID: 1787
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Westliches Hindernis versus iranischer Katalysator bei den Wiener Gesprächen

Teheran (IRAN) - Der außenpolitische Korrespondent der IRNA berichtet, dass das iranische Team in den Verhandlungen weiterhin konstruktive Initiativen und Vorschläge unterbreitet, um den Prozess zu beschleunigen, aber der Westen ist trotz einer leichten Verbesserung immer noch passiv.

Beamte und Medien im Westen sprachen immer wieder von der kurzen Zeit und dem geringen Fortschritt der Gespräche, betonten aber gleichzeitig den Vorwärtstrend der Gespräche.
Ein Beispiel dafür ist die Äußerungen des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian, der sich überzeugt zeigte, dass eine Einigung erzielt werden kann.

Der Widerspruch in der westlichen Erzählung impliziert, dass die andere Seite das Element der Zeit für psychologische und mediale Kriegsführung nutzt. Darüber hinaus ist jeder Verhandlungsfortschritt nicht nur ein Produkt der Leistung des iranischen Teams, sondern auch eine Funktion des Ansatzes und der Rolle aller Parteien, einschließlich der europäischen und amerikanischen Verhandlungsteams.

Andererseits hat das iranische Team seit Beginn der Gespräche an mehreren Treffen auf verschiedenen Ebenen teilgenommen und kam mit schriftlichen Vorschlägen zu den Gesprächen, um Zeit zu sparen und den Prozess zu beschleunigen.

Aber es waren die europäischen und amerikanischen Seiten, die nach einigen Tagen in der ersten Gesprächsrunde mit dem neuen iranischen Team eine Pause und eine Rückkehr in die Hauptstädte forderten.

In vielen Fällen wurden Sitzungen gleichzeitig abgehalten, so dass die restlichen Themen parallel und in kürzester Zeit durchgeführt und gelöst werden können. In dieser Gesprächsrunde werden die vier Themen Aufhebung von Sanktionen, Überprüfung, Erhalt von Garantien und Kernthemen gleichzeitig diskutiert.

Aus den Berichten des IRNA-Korrespondenten geht hervor, dass am Mittwoch neben den Sitzungen der Delegationsleiter und Experten auch die dritte Arbeitsgruppe zusammentreten wird, um die Fortschritte in der Frage der Exekutivvereinbarungen zu bewerten und zu überprüfen.

Die iranische Delegation hat innovative Lösungen, operative Mechanismen und Entwürfe in allen verbleibenden Fragen vorgestellt.

Im Gegenteil, insbesondere die drei europäischen Delegationen haben weitgehend eine passive Rolle gespielt und abgesehen von der Ankündigung einer Stellungnahme zu den Vorschlägen des Iran haben sie keine neuen Ideen oder Mechanismen entwickelt, um die verbleibenden Probleme zu mildern und zu lösen.

Allerdings haben auch einige Versuche der westlichen Parteien, die vereinbarten Themen zu überdenken oder neue Forderungen in die Verhandlungen zu stellen, den Verhandlungsfortschritt gebremst.

Die Feiertage der westlichen Seiten zum Jahresende, Wechsel in den europäischen Verhandlungsführern, Einschränkungen der Corona-Epidemie und einige Abwesenheiten hochrangiger Troika-Unterhändler haben ebenfalls zur Ursache beigetragen.

Die Diskussionen über ernste und strittige Fragen dauern jedoch in Wien an. Ali Bagheri, Leiter des iranischen Verhandlungsteams, traf sich gestern mit Enrique Mora, dem Koordinator der Gemeinsamen Kommission.

Anschließend hielt er ein gemeinsames Treffen mit den Leitern der Teams aus drei europäischen Ländern ab, das zu einem zweistündigen Treffen wurde.
IRNA berichtet, dass der Leiter des iranischen Teams täglich mit hochrangigen europäischen Unterhändlern spricht und werden tägliche und indirekte Nichtpapiere zwischen dem iranischen und dem amerikanischen Team von Mora ausgetauscht.

Letztendlich strebt das iranische Team ein dauerhaftes Abkommen an, das verifiziert werden kann, aber um dieses Ziel zu erreichen, ist die Interaktion der gegnerischen Parteien in dieser Runde erforderlich, die hauptsächlich mit der Aufhebung der Sanktionen zusammenhängt.

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