08.01.2022, 10:26
Journalist ID: 2387
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Irans Initiativen bei den Wiener Gesprächen

Teheran (IRNA) - Die Wiener Gespräche werden in diesen Tagen mit langen und häufigen Treffen zwischen den Verhandlungsdelegationen sowie der Ankunft einiger neuer Akteure in der Verhandlungsarena fortgesetzt, und die überwiegende Mehrheit erkennt an, dass die Gespräche voranschreiten.

In den letzten Tagen fanden bilaterale und multilaterale Treffen statt, und Vertreter der an den Gesprächen teilnehmenden Länder betonten die Priorität der Aufhebung illegaler und grausamer Sanktionen der USA gegen den Iran.

In den letzten Tagen haben die europäischen Parteien eine positive Einschätzung des Verhandlungsprozesses vorgelegt.

 „Bei den Wiener Gesprächen wurden Fortschritte erzielt, aber die Zeit wird knapp. Wir haben uns in den letzten Tagen in eine positive Richtung bewegt und ich glaube immer noch, dass eine Einigung erzielt werden kann“, sagte der französische Außenminister in einem Interview.

„Es bleiben nur noch wenige Wochen, um in Wien eine Einigung zu erzielen“, erklärte Robert Malley, US-Sonderbeauftragter für den Iran.

Südkoreas stellvertretender Außenminister, der eine Delegation in Wien leitet, um über die blockierten Vermögenswerte des Iran zu diskutieren, traf sich gestern auch mit den Leitern der Verhandlungsdelegationen im Vienna Marriott Hotel.

Er sagte, das Land arbeite daran, seine Schulden gegenüber dem Iran zurückzuzahlen.

Bei einem Treffen mit seinem koreanischen Amtskollegen in Wien erklärte unser stellvertretender Außenminister, dass Seoul verpflichtet sei, iranische Vermögenswerte freizugeben.

Der nach Wien gereiste südkoreanische stellvertretende Außenminister Choi Jong-kun traf sich am Donnerstagmittag mit Ali Bagheri, dem stellvertretenden Außenminister der Islamischen Republik Iran.

Unter Hinweis auf die Bedeutung der Beziehungen zwischen Seoul und Teheran sagte er, dass das Land versuche, seine Schulden gegenüber dem Iran zurückzuzahlen.

„Der Schlüssel zum Erfolg der Wiener Gespräche ist eine Einigung über die wirksame Aufhebung der repressiven Sanktionen gegen den Iran. Je ernsthafter die Gegenseite bereit ist, die Sanktionen aufzuheben und die vom Iran vorgesehenen Mechanismen zur Aufhebung der Sanktionen zu akzeptieren, desto eher können wir eine Einigung erzielen”, erklärtebAli Bagheri, der iranische Chefunterhändler.

Der Fernsehsender Al Jazeera zitierte den iranischen Außenminister mit diesen Worten, dass der Iran bei den Wiener Gesprächen Garantien wolle, die Verhängung neuer Sanktionen zu verhindern.

„Wir fordern die Aufhebung der von Trump gegen den Iran verhängten Sanktionen, insbesondere die Sanktionen, die dem Atomabkommen zuwiderlaufen“, betonte er.

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