06.01.2022, 20:15
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Südkorea ist verpflichtet, iranische Vermögenswerte freizugeben

Wien (IRNA) - Bei einem Treffen mit seinem koreanischen Amtskollegen in Wien erklärte unser stellvertretender Außenminister, dass Seoul verpflichtet sei, iranische Vermögenswerte freizugeben.

Der nach Wien gereiste südkoreanische stellvertretende Außenminister Choi Jong-kun traf sich am Donnerstagmittag mit Ali Bagheri, dem stellvertretenden Außenminister der Islamischen Republik Iran.

Unter Hinweis auf die Bedeutung der Beziehungen zwischen Seoul und Teheran sagte er, dass das Land versuche, seine Schulden gegenüber dem Iran zurückzuzahlen.

„Unabhängig von den Ergebnissen der Wiener Gespräche ist die südkoreanische Regierung entschlossen, die gesperrten Gelder des Iran freizugeben, und einseitige US-Sanktionen können die Nichtzahlung von Schulden gegenüber dem Iran nicht rechtfertigen“, sagte Ali Bagheri.

Dieses Treffen stand nicht in direktem Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zwischen dem Iran und der 4+1-Gruppe und fand im Rahmen der üblichen bilateralen Konsultationen zwischen den beiden Ländern und auf Wunsch der koreanischen Seite statt.

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