05.01.2022, 17:45
Journalist ID: 2387
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Wird die koreanische Delegation den JCPOA-Verhandlungsprozess in Wien beschleunigen?

Wien (IRNA) - Eine südkoreanische Delegation unter der Leitung des stellvertretenden Außenministers Choi Chong-Kun traf in Wien ein, um das Schicksal der eingefrorenen Vermögenswerte des Iran in Südkorea zu klären. Die Möglichkeit, iranische Vermögenswerte aufzutauen, wird die Hoffnungen auf den Fortgang der Verhandlungen über das iranische Atomabkommen in Wien und eine Einigung erheblich wecken.

Der stellvertretende Außenminister Südkoreas wird heute mit Enrique Mora, dem stellvertretenden Generalsekretär des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union, zusammentreffen. Die Treffen mit anderen Mitgliedern des JCPOA und der Vereinigten Staaten gehören zu seinen anderen Plänen.

In den Augen von Beobachtern wird diese Entwicklung, die die Hoffnungen auf eine Rückzahlung der Schulden des Iran aufkommen lässt, als positives Zeichen des Verhandlungsprozesses gewertet.

Wichtig ist, dass die südkoreanische Delegation nicht auf Einladung des iranischen Verhandlungsteams nach Wien gereist ist. Somit wurde die koreanische Delegation höchstwahrscheinlich von den Gegenparteien eingeladen.

In einer Erklärung des südkoreanischen Außenministeriums heißt es, dass Choi Chong-Kun vom 4. bis 9. Januar in die österreichische Hauptstadt reisen wird, um sich mit den Leitern der Verhandlungsteams zu treffen, die an der Wiederbelebung des Abkommens von 1394 arbeiten.

„Das Interesse einiger Länder, den Kontakt zu den Teilnehmern der Wiener Gespräche aufrechtzuerhalten, ist verständlich, bedeutet aber nicht die Ausweitung der Gespräche. An den Verhandlungen können nur die Hauptmitglieder des JCPOA teilnehmen“, twitterte der russische Unterhändler, Mikhail Ulyanov.

Die Gespräche wurden gestern, Dienstag, mit bilateralen und multilateralen Treffen zwischen den an den Gesprächen teilnehmenden Delegationen fortgesetzt.

Der iranische Chefunterhändler hat sich am Montag in den ersten intensiven diplomatischen Konsultationen im Rahmen der zweiten Phase der achten Verhandlungsrunde zur Aufhebung der Sanktionen in Wien mit dem stellvertretenden Generalsekretär des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union, Enrique Mora, getroffen.

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