29.12.2021, 13:52
Journalist ID: 2387
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Die Delegationen betonen die Fortsetzung der Wiener Gespräche

Wien (IRNA) - Am dritten Tag der achten Wiener Verhandlungsrunde besteht die Möglichkeit einer Einigung zur Wiederbelebung der Verpflichtungen im Rahmen des JCPOA und zur Aufhebung der harten US-Sanktionen gegen den Iran. Die Verhandlungsdelegationen betonen die Fortsetzung des Dialogs bis zu einem endgültigen Abschluss.

Die allgemeine Atmosphäre der Gespräche ist trotz einiger Kommentare von den drei europäischen Ländern positiv.

Leitender russischer Verhandlungsführer erklärte, die Chancen auf eine endgültige Einigung seien deutlich gestiegen und die Gespräche seien gut vorangekommen.

Alle Länder und Teilnehmer, einschließlich des Iran und der Vereinigten Staaten, versuchen, das Atomabkommen wiederzubeleben.

Hochrangige Diplomaten der drei europäischen Länder gaben gestern ähnliche Erklärungen ab und behaupteten, es seien nur noch wenige Wochen, um das Abkommen von 1994 zu retten.

Vor wenigen Minuten waren die Experten der Islamischen Republik Iran im Coburg Hotel, um die Gespräche mit der 4+1-Gruppe zu den beiden Themen Aufhebung der Sanktionen und Nuklearfragen fortzusetzen.

Neben einem Treffen mit Enrique Mora, dem stellvertretenden Generalsekretär des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union, wird heute Ali Bagheri Kani, der Chefunterhändler des Iran, eine Reihe von Leitern von Staatsdelegationen treffen.

Die Gespräche werden wegen des Jahreswechsels und der Schließung des Hotels Coburg, in dem sich die Verhandlungsteams treffen, vorübergehend nur an den Wochenenden (ab Donnerstag) für eine dreitägige Pause ausgesetzt.

Die Gespräche, die gestern (Montag) mit der Sitzung der Gemeinsamen Kommission des JCPOA wieder aufgenommen wurden, werden bis Donnerstag fortgesetzt. Nach einer dreitägigen Pause in den letzten Tagen des Jahres 2021 werden die Verhandlungen ab dem 3. Januar fortgesetzt.

Enrique Mora betonte, dass die Unterbrechung der Gespräche nur auf die Schließung von Diensten und Einrichtungen im Coburg-Hotel zurückzuführen sei.

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