Sicherstellung der Einhaltung ist der Ausweg aus der Sackgasse in den Wiener Gesprächen

Wien (IRNA) - Der einseitige und unverantwortliche Rückzug der USA aus dem Atomabkommen und die Untätigkeit der europäischen Parteien haben die Islamische Republik Iran veranlasst, in Wien eine Garantie und ein Abkommen zu suchen, nach dem für jede Verletzung von Pflichten durch die Vertragsparteien die Vertragsstrafe berücksichtigt.

Das Verhalten der USA und Europas hat dazu geführt, dass der Iran das Vertrauen in die Unterzeichnung eines ungesicherten Atomabkommens verloren hat.

In den Verhandlungen, die in den nächsten Stunden mit den hochrangigen Diplomaten der 4+1-Gruppe im Hotel Coburg in Wien stattfinden sollen, sucht der Iran laut Spieltheorie Druckmittel, damit sich die anderen Parteien zur Umsetzung des JCPOA verpflichten und zahlen einen Preis, wenn sie dagegen verstoßen.

Aus iranischer Sicht sollen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden, und die Mitglieder des JCPOA haben gelernt, welchen Seiten man vertrauen kann.

 Sechsmal trafen sich hochrangige Diplomaten der 4+1-Gruppe, des Iran und der Europäischen Union in der österreichischen Hauptstadt, um über die Wiederbelebung des Atomabkommens und die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran zu diskutieren.

Bisherige Versuche, die „Vertrauenslücke“ zwischen den Parteien der Atomgespräche zu überbrücken, sind weitgehend gescheitert, vor allem, weil der Westen in jedem Abkommen nur eine etablierte Plattform sieht, um mehr Druck auf den Iran auszuüben.

„Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass der Westen nicht versucht, ein Abkommen umzusetzen, sondern es auf jede erdenkliche Weise heimlich zu verleugnen versucht, indem es ein Abkommen ankündigt und gleichzeitig die öffentliche Meinung gewinnt“, sagte Ali Bagheri.

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