26.11.2021, 16:55
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Amir Abdollahian und Borrell diskutieren JCPOA am Telefon

Teheran (IRNA) - Der iranische Außenminister Hossein Amirabdollahian und der Chef der EU-Außenpolitik, Josep Borrell, haben am Freitag in einem Telefongespräch über den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) gesprochen.

Amir Abdollahian sagte Borrell, dass eine gute, sogar schnelle Einigung möglich sei, wenn andere Parteien bereit seien, zu ihren vollen Verpflichtungen zurückzukehren und die Sanktionen gegen den Iran aufzuheben.

Obwohl die USA und drei europäische Länder das JCPOA gebrochen haben, werde der Iran in gutem Glauben an den Gesprächen in Wien, Österreich, teilnehmen und eine gute, überprüfbare Einigung anstreben, sagte der iranische Spitzendiplomat und fügte hinzu, dass die Wiederaufnahme des Abkommens die Einhaltung aller seiner Bestimmungen und Inhalte in Aktion.

Er dankte Borrell für seine Bemühungen als Koordinator des Abkommens und sagte, dass das iranische Verhandlungsteam alle Fragen prüfen werde, die beigelegt werden sollten, da klar war, dass nach sechs Gesprächsrunden in Wien Anfang dieses Jahres kein endgültiges Ergebnis erzielt wurde.

Sie sollten ernsthafte, ausreichende Zusicherungen sein, dass die nicht vertrauenswürdigen USA sich nicht noch einmal aus dem potenziellen Deal zurückziehen würden, bemerkte Amir Abdollahian.

Unter Hinweis auf widersprüchliches Verhalten der USA und Unstimmigkeiten zwischen ihren Worten und Taten sagte der Außenminister, dass das Weiße Haus neue Sanktionen gegen iranische Organisationen und Einzelpersonen verhängt habe und gleichzeitig die Bereitschaft angekündigt habe, dem JCPOA wieder beizutreten.

Die Menschen sollten eine ernsthafte Entschlossenheit und Maßnahmen erkennen, um alle Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, sagte er und fügte hinzu, dass der Westen mit einem neuen und konstruktiven Ansatz an den bevorstehenden Gesprächen teilnehmen sollte.

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