Ölminister: Einseitige US-Sanktionen gegen den Iran stehen im Widerspruch zum Völkerrecht

Teheran (IRNA) - Der iranische Ölminister betrachtet einseitige US-Sanktionen gegen den Iran als Verstoß gegen Grundsätze und Regeln des Völkerrechts.

In den vergangenen zwei Jahren habe die Weltwirtschaft und damit der Gasmarkt durch den Ausbruch des Coronavirus erhebliche Schäden, die Weltwirtschaft und damit den Gasmarkt erlitten, sagte Javad Oji auf dem 23. Treffen des Gas Exporting Countries Forum (GECF).

Er fügte hinzu: 'Trotz aller Schwierigkeiten der letzten zwei Jahre ist es den Mitgliedstaaten der Versammlung der Gasexportländer gelungen, die Herausforderungen und Instabilitäten auf dem Gasmarkt zu bewältigen,  indem sie sich an die in der Satzung der Versammlung niedergelegten Grundsätze und Ziele hielten.'

Der Ölminister verwies auf die Schlüsselrolle von Gas in der Energiewendezeit und sagte: 'Erdgas spielt in der Übergangszeit zu einem nachhaltigen Energiesystem mit weniger CO2 und aufgrund von ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen eine wichtige und Schlüsselrolle.'

Oji fügte hinzu: 'Die reichlich vorhandenen und enormen Erdgasvorkommen im Iran und in anderen Teilen der Welt bieten der Öffentlichkeit Zugang zu sauberer und kostengünstiger Energie, um das siebte von den Vereinten Nationen genehmigte Ziel der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen.'

Er betonte, dass die Welt auf die gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten der Industrieländer im Vergleich zu den Entwicklungsländern achten und eine gute Gelegenheit für die Energiewende dieser Länder bieten sollte.

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