„Iran will nicht, dass der Gefangenenaustausch an die Atomgespräche gebunden wird“

Teheran (IRNA) - In einem Telefongespräch mit dem UN-Generalsekretär sagte der iranische Außenminister, Hossein Amir Abdollahian: „Der Iran betrachtet die Gefangenenfrage als humanitär und will nicht, dass diese Frage an die Atomgespräche gebunden wird.“

In Bezug auf die jüngsten Terroranschläge von Daesh in Afghanistan äußerte Amirabdollahian Bedenken über die Lage in Afghanistan.

„Terroristische Bewegungen und gezielte Angriffe auf Moscheen sowie die Ansiedlung afghanischer Flüchtlinge haben die Verantwortung der Vereinten Nationen und ihres Generalsekretärs in dieser Hinsicht erhöht“, fügte er hinzu.

Amir Abdullahian forderte ernsthafte Maßnahmen des UN-Generalsekretärs, um den Terrorismus in Afghanistan zu stoppen und zu bekämpfen.

„Während die Vereinten Nationen weiterhin humanitäre Hilfe nach Afghanistan schicken, betonen sie die Bildung einer integrativen Regierung, die alle afghanischen ethnischen Gruppen und Minderheiten umfasst“, sagte António Guterres in diesem Telefonat.

Amir Abdollahian verwies auf die Abhaltung der Afghanistan-Regionalkonferenz in Teheran und sagte, dass die Konferenz in Anwesenheit der Außenminister der afghanischen Nachbarländer stattfinden werde.

„ Die jüngsten Gespräche des stellvertretenden iranischen Außenminister für politische Angelegenheiten Ali Bagheri mit Enrique Mora waren positiv und werden nächste Woche in Brüssel fortgesetzt. Wenn die Mitglieder des Atomabkommens ihre Verpflichtungen vollständig erfüllen, wird der Iran zu seinen Verpflichtungen zurückkehren“, sagte Amir Abdollahian.

Der Außenminister hat Guterres auch eingeladen, unser Land zu besuchen.

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