Die Atomwaffen des zionistischen Regimes sind Haupthindernis für Verwirklichung eines atomwaffenfreien Nahen Ostens

New York (IRNA) - Der Berater der iranischen Delegation bei den Vereinten Nationen erklärte: „Die Atomwaffen des zionistischen Regimes sind das Haupthindernis für die Verwirklichung eines atomwaffenfreien Nahen Ostens.“

„Die Islamische Republik Iran fordert die internationale Gemeinschaft erneut auf, Druck auf Israel auszuüben, dem Vertrag als nichtnukleares Mitglied beizutreten, seine Nuklearwaffen abzubauen und die IAEA-Aufsicht zu akzeptieren“, erklärte Heydar Ali Balouji bei einer Sondersitzung des Ausschusses der UN-Generalversammlung.

„Die Islamische Republik Iran als aktives Mitglied der Abrüstungsverträge sieht die Verwirklichung der nuklearen Abrüstung als eines der langjährigen Ziele der Vereinten Nationen an. Die Existenz von 14.000 Atomwaffen und deren Stärkung statt Abrüstung hat die internationale Sicherheit untergraben”, fügte er hinzu.

„Nukleare Abschreckung als Hauptpolitik der Atommächte, deren jüngstes Beispiel in der neuen britischen Politik angekündigt wurde, steht im Widerspruch zu dem Bekenntnis dieser Staaten zur nuklearen Abrüstung im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags“, betonte er.

„In den letzten Jahren haben die US-Politik des Rückzugs aus dem Atomwaffensperrvertrag und dem Atomabkommen sowie die mangelnde Bereitschaft, zum jüngsten Abkommen zurückzukehren, den internationalen Bemühungen um nukleare Abrüstung einen schweren Schlag versetzt“, sagte Heydar Ali Balouji.

„24 Jahre nach der Umsetzung des Chemiewaffenübereinkommens besteht immer noch die Gefahr des Einsatzes dieser Waffen, und die Vernichtung chemischer Waffen ist noch nicht abgeschlossen“, bekräftigte er.

„Die Vereinigten Staaten sind das einzige Land, das seine Chemiewaffen noch nicht vollständig zerstört hat, und wir möchten, dass die Vereinigten Staaten diese Verpflichtung so schnell wie möglich erfüllen“, stellte er fest.

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