12.10.2021, 12:54
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Countdown für die Wiederaufnahme der Verhandlungen über das Atomabkommen

London (IRNA) - Der Prozess der Überprüfung der Verhandlungen zur Reaktivierung des Atomabkommens durch die 13. Regierung nähert sich allmählich seiner Endphase, während die Vereinigten Staaten und die europäischen Mitglieder dieses Abkommens trotz der Betonung der Islamischen Republik Iran auf objektive Schritte und nachprüfbare Maßnahmen zur Wahrung der Interessen der iranischen Nation keine konkreten Maßnahmen ergriffen haben.

Die Vereinigten Staaten haben, nachdem sie sich einseitig aus dem Atomabkommen zurückgezogen und maximalen Druck auf den Iran ausgeübt hatten, eine Errungenschaft zerstört, die der Beginn eines neuen Kapitels in den internationalen Beziehungen sein könnte, und noch einmal verstärkten die USA das Misstrauen in die Beziehungen des Westens zur Islamischen Republik Iran nach dem Sieg der Revolution.

Auch die Europäische Union und ihre europäischen Mitglieder haben in ihren Beziehungen zum Iran eine enttäuschende Bilanz wegen der Verzögerung bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen hinterlassen. In den fast drei Monaten seit dem Abbruch der Wiener Gespräche haben sie auf einer Wiederaufnahme der Gespräche bestanden und keine konkreten Schritte unternommen.

Im ersten Schritt zum Atomabkommen hat der iranische Präsident Seyyed Ebrahim Raisi gegenüber der Gegenseite erklärt, dass er sich nicht von den iranischen Interessen zurückziehen werde.

„Was wir in den Gesprächen anstreben, ist die Aufhebung der grausamen Sanktionen, und im Mittelpunkt der Gespräche werden die Interessen des iranischen Volkes stehen“, sagte Raisi in einer Fernsehrede.

„Wir wollen vielmehr eine ergebnisorientierte Verhandlung, gefolgt von der Aufhebung der Sanktionen gegen die iranische Nation und den Wohlstand der Menschen“, betonte er.

Seit Beginn der Wiener Gespräche fordert die Islamische Republik Iran die Aufhebung aller Sanktionen im Zusammenhang mit dem Atomabkommen und anderer Sanktionen, die während der Trump-Ära verhängt wurden.

Die Trump-Regierung hat 800 neue einseitige und illegale Sanktionen gegen den Iran verhängt, und es muss ein Weg gefunden werden, um sicherzustellen, dass alle diese Sanktionen effektiv aufgehoben werden.

Es ist daher zu erwarten, dass die Wiener Gespräche in nicht allzu ferner Zukunft wieder aufgenommen werden.

In diesen Verhandlungen fordert der Iran Rechte, die die USA im Atomabkommen verletzt haben, und Europa hat den Ausgleich verzögert.

Dies ist ein schwieriger Test für die westlichen Parteien, um ihre Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens zu erfüllen.

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