22.09.2021, 13:04
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Die neue Regierung nimmt die Verhandlungen wieder auf

New York (IRNA) – Bei einem Treffen mit dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell in New York betonte der iranische Außenminister Hossein Amir Abdollahian: „Wir überprüfen die Gespräche ernsthaft und die neue Regierung wird die Gespräche wieder aufnehmen.“

Die Parteien trafen sich am Dienstag am Rande der 76. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, um verschiedene Themen zu diskutieren, darunter das Atomabkommen und die Ereignisse in Afghanistan.

Während des Treffens betonte der iranische Außenminister, dass die Raisi-Regierung im Rahmen von Prinzipien pragmatisch sei und daher ein praktisches Ergebnis in den Verhandlungen anstrebe, und die neue Regierung werde die Verhandlungen wieder aufnehmen.

„Leider waren das Verhalten und die Politik der Regierung von Biden in Bezug auf den Iran und das Atomabkommen bisher nicht konstruktiv“, betonte Amir Abdollahian.

„Obwohl Biden die Politik von Trump verbal kritisiert hat, verfolgt er in der Praxis dieselbe Politik gegenüber dem Iran“, fügte er hinzu.

„Das iranische Volk hat auf Druck und Drohungen stark reagiert. Anstatt die Vereinigten Staaten zu drängen, zu ihren Verpflichtungen zurückzukehren, haben die drei europäischen Länder den Iran wiederholt aufgefordert, die Verhandlungen zu beschleunigen“, betonte er.

„Wenn andere ihren Verpflichtungen nachkommen, sind wir bereit, unsere Vergeltungsmaßnahmen einzustellen“, sagte Amir Abdollahian.

Josep Borrell überprüfte auch die Bemühungen der EU, das Atomabkommen wiederzubeleben, und erklärte: „Meiner Meinung nach ist der Erfolg des Atomabkommens nicht nur für den Iran und die 4+1-Gruppe sehr wichtig, sondern auch für die Region und die Welt.“

„Die Europäische Union stand Trumps destruktiven Politiken und Aktionen immer kritisch gegenüber und war diesbezüglich transparent, aber die Entscheidung der neuen US-Regierung hat ein neues Kapitel in der Erhaltung und Wiederbelebung von Barjam aufgeschlagen“, fügte er hinzu.

Der hochrangige EU-Beamte forderte von allen Seiten vertrauensbildende Maßnahmen.

Die beiden Seiten führten einen Meinungsaustausch über die jüngsten Entwicklungen in Afghanistan und die Zusammenarbeit zwischen ihnen, insbesondere in Bezug auf Flüchtlinge und die Notwendigkeit einer vollständig integrativen Regierung.

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