17.09.2021, 17:07
Journalist ID: 1787
News Code: 84474105
0 Persons
Raisi: SCO könnte zur treibenden Kraft des globalen Multilateralismus werden

Teheran (IRNA) - Der iranische Präsident sagte: 'Die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, ist ein wichtiger Faktor bei der Förderung der strategischen Rolle der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in der Weltwirtschaft.'

Ayatollah Seyed Ibrahim Raisi sprach am Freitag vor den Führern und Beamten des 21. SCO-Gipfels: "Zunächst möchte ich dem Präsidenten des schönen und kulturellen Landes Tadschikistan, Imam Ali Rehman, für die Gastfreundschaft und die herzliche Ausrichtung dieses Gipfels und die sehr gute Planung während seiner Amtszeit in der Organisation danken.'

'Kulturelle Entwicklung ist die erste Agenda der Zusammenarbeit zwischen zivilisierten Ländern. Die meisten kulturellen und spirituellen Schätze der Welt befinden sich in Asien. Asien ist die Wiege der menschlichen Zivilisation und sein schlagendes Herz wurde in China, Indien, Tadschikistan und im Iran kultiviert', sagte er.

Er fuhr fort: 'Bei meinem Amtsantritt als Präsident der Islamischen Republik habe ich meine außenpolitische Ausrichtung auf den „wirtschaftlichen Multilateralismus“ und die Stärkung der „Nachbarschaftspolitik“ im weitesten Sinne sowie die Stärkung der Präsenz in regionalen Organisationen vorgestellt.'

Der iranische Präsident sagte, dass die Kombination der beiden eurasischen und der Road-Belt-Initiative eine objektive Umsetzung dieses Ansatzes sein könnte. Laut ihm kann das enorme Potenzial der Islamischen Republik Iran in Bezug auf Geopolitik, Bevölkerung, Energie, Transport, Arbeitskräfte und vor allem Spiritualität, Kultur und Zivilisation dieser Vision einen wichtigen Impuls geben.

Er fügte hinzu: 'Die Welt ist in eine neue Ära eingetreten. Hegemonie und Unilateralismus nehmen ab. Das internationale System verändert sich in Richtung Polarisierung und Umverteilung der Macht zugunsten unabhängiger Staaten.'

'Die Shanghai Cooperation Organization und ihr „regierender Geist“ – gegenseitiges Vertrauen, gemeinsame Interessen, Gleichberechtigung, gegenseitige Konsultation, Achtung der kulturellen Vielfalt und gemeinsame Entwicklung – sind Schlüsselinstrumente für die Aufrechterhaltung des Friedens im 21. Jahrhundert.', meinte er.

Raisi betonte: 'Frieden und Entwicklung werden durch die Zusammenarbeit und Koordination der Schlüsselländer der Region erreicht. In dieser Richtung ist die Bildung und Stärkung von Infrastrukturverbindungen zwischen verschiedenen Ländern wichtig und notwendig.'

Er wies darauf hin, der Iran sei das Bindeglied zwischen den oben genannten Infrastrukturprojekten. Der Iran könnte durch den Nord-Süd-Korridor das Verbindungsglied zwischen Süd- und Nordeurasien sein und Zentralasien und Russland mit Indien verbinden.

Der Nord-Süd-Korridor kann die starre Konvergenzinfrastruktur in Form des „Großen Eurasien“ stärken. Der Iran liegt auf der Route eines der Korridore der Belt and Road Initiative, des China-Zentralasien-Westasien-Korridors, und könnte Ost- und West-Eurasien verbinden.

Auch der große Hafen von Chabahar im Iran hat in besonderer Weise die Fähigkeit, ein Austauschzentrum für mehrere Mitglieds- und Nachbarländer zu werden, was mit den Bemühungen der Mitglieder ein Symbol für die Zusammenarbeit aller Mitglieder der Shanghaier Organisation sein kann.

Your Comment

You are replying to: .
captcha