Das nächste Ministertreffen der Nachbarländer Afghanistans findet in Teheran statt

New York (IRNA) - Majid Takht-e Ravanchi, iranischer Botschafter und Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, erklärte, dass der Iran stets alle Anstrengungen unternommen habe, um alle afghanischen Gruppen bei der friedlichen Beilegung ihrer Streitigkeiten zu unterstützen.

Er kündigte an, dass die nächste Runde des Treffens der Außenminister der Nachbarn Afghanistans in naher Zukunft in Teheran stattfinden werde.

Er fügte bei der UN-Sitzung am Donnerstagabend hinzu: „Afghanistan durchlebt eine kritische Phase. Hunderttausende Menschen sind aus dem Land geflohen und fast 600.000 weitere wurden vertrieben. Die lebensnotwendigen Nahrungsmittel gehen zur Neige und 18,4 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe.“

„Diese Situation ist in erster Linie eine direkte Folge der US-amerikanischen und anderen ausländischen Interventionen in Afghanistan und ihres unverantwortlichen Rückzugs. Als sie Afghanistan betraten, brachten sie den Afghanen eine Katastrophe, und als sie gingen, hinterließen sie eine Tragödie für die Afghanen“, betonte er.

„Zwischen 2001 und 2021 wurden fast 165.000 Afghanen getötet. Die Zahl der Todesopfer von Kindern wird auf 33.000 geschätzt. Die Kriegsverbrechen ausländischer Streitkräfte in Afghanistan sollen nicht ungestraft bleiben“, sagte Takht-e Ravanchi.

„Auch den Menschen in Afghanistan muss zu dauerhaftem Frieden, Stabilität und Wohlstand verholfen werden. Die vollständige Verwirklichung dieses Ziels muss insbesondere von den Nachbarländern unterstützt und erleichtert werden“, schloss er.

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