13.07.2021, 10:51
Journalist ID: 2387
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Iran verurteilt anti-iranische Äußerungen des NATO-Generalsekretärs

London (IRNA) - Die Botschaft der Islamischen Republik Iran in Brüssel hat am Montag in einer Erklärung die anti-iranischen Äußerungen des NATO-Generalsekretärs bei einem Treffen mit dem Außenminister und dem Premierminister des zionistischen Regimes verurteilt.

In der ebenfalls auf dem offiziellen Twitter-Account der Botschaft veröffentlichten Erklärung heißt es: „Die Äußerungen des NATO-Generalsekretärs sind irrelevant, irreführend und ein Versuch, die Fakten zu verfälschen. Die Tatsache ist es, dass der Iran Vertragspartei des Atomwaffensperrvertrags und des Übereinkommens über biologische Waffen ist und diese vollständig umsetzt.“

„Solche Äußerungen zu machen und neben dem Vertreter eines Regimes zu stehen, das nicht nur das humanitäre Völkerrecht missachtet und die grundlegenden Menschenrechte der Menschen verletzt und andererseits die Nichtverbreitungs- und Abrüstungsmechanismen verhöhnt hat, ist nur eine unbeschreiblich traurige Ironie“, hieß es in der Erklärung der iranischen Botschaft.

Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg wiederholte bei einem Treffen mit Yair Lapid die Aufforderung dieser Organisation an den Iran, seinen Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag und den Schutzabkommen nachzukommen.

„Heute Morgen traf ich im NATO-Hauptquartier in Brüssel mit dem NATO-Generalsekretär zusammen. Israel und die NATO teilen gemeinsame Werte und verstehen die Herausforderungen und Bedrohungen dieser Region (Westasien)“, schrieb Yair Lapid auf seinem Twitter-Account.

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