07.06.2021, 19:25
Journalist ID: 1787
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Kanada soll die Teilnahme der Iraner an den Wahlen erleichtern

Teheran (IRNA) - Mit Kritik an Ottawas politisierter Haltung reagierte Iranische Menschenrechtszentrale auf das Verbot konsularischer Rechte für in Kanada lebende Iraner und forderte Kanada auf, ihnen die Teilnahme an den Wahlen zu ermöglichen.

"Hunderttausenden in Kanada lebenden Iranern werden aufgrund der politisierten Haltung Ottawas nicht nur konsularische Rechte, sondern auch das Recht auf Selbstbestimmung durch Wahlen vorenthalten", schrieb das Iranische Menschenrechtszentrum in einem Tweet, in dem die Verletzung der Rechte der Iraner kritisiert wurde.

"Die kanadische Regierung hat die unbedingte Verpflichtung, den in Kanada lebenden Iranern eine problemlose Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen zu ermöglichen."

Laut Statistik leben in Kanada etwa 400.000 Iraner, die ihre Staatsbürgerschaft nicht aufgegeben haben und zusätzlich zu ihrer neuen kanadischen Identität iranische Pässe und Personalausweise besitzen und zu vernünftigen und legitimen Zwecken in ihr Heimatland reisen.

Konsularische Angelegenheiten, einschließlich der Entgegennahme und des Umtauschs von Reisepässen, Personalausweisen und nationalen Karten, gehören zu den Angelegenheiten jeder Person, die in einem anderen Land wohnt.

Aber die kanadische Regierung verbietet den im Land lebenden Iranern diese Dienstleistungen und weigert sich trotz iranischer Proteste, das Konsulat der Islamischen Republik wieder zu öffnen.

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