04.06.2021, 16:22
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Iran: Einseitige Sanktionen sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Teheran (IRNA) - Der Ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen nannte einseitige Zwangsmaßnahmen wie Sanktionen, illegal, unmoralisch, unmenschlich sowie Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Majid Takhtervanchi, der Ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen, machte die Bemerkungen auf einem virtuellen Treffen, in dem die Auswirkungen einseitiger Maßnahmen auf die Bevölkerung der Zielländer untersucht wurden, die vom Iran und neun anderen Ländern initiiert wurden.

Er fügte hinzu, Einseitige Zwangsmaßnahmen, einschließlich Sanktionen, seien illegal, unmoralisch und unmenschlich. Sie verletzen eklatant das Völkerrecht sowie grundlegende Menschenrechte.

Als stark von Corona betroffenes Land steht der Iran seit Jahren unter langfristigen Sanktionen. Diese illegalen Aktionen haben Banken und Finanzinstitute am Handel und an Finanztransaktionen mit dem Iran gehindert.

Takhtarvanchi fügte hinzu: "Wir hören aus westlichen Ländern, dass es Ausnahmen gibt, die tatsächlich nur auf dem Papier stehen."

"Die Folgen solcher Sanktionen haben die Gesundheit der Iraner, ihren Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten, medizinischen Geräten, Arzneimitteln und Medizinprodukten ernsthaft bedroht.", betonte er.

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