31.05.2021, 15:10
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Die Wiener Atomverhandlungen sind in keiner Sackgasse

Teheran (IRNA) – Der Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte, es gebe keine Sackgasse in den Wiener Gesprächen, und betonte: „Wir setzen die Verhandlungen fort und haben in den Arbeitsgruppen erhebliche Fortschritte erzielt, aber die Hauptthemen bleiben bestehen.“

„Wir haben es nicht eilig und werden nicht zulassen, dass die Verhandlungen untergraben werden. Wenn Verhandlungen eine Lösung in Teheran erfordern, werden diese Probleme definitiv in der Hauptstadt angesprochen“, erklärte er bei seiner wöchentlichen Videokonferenz am Montag und kommentierte die iranischen Verhandlungen über das JCPOA in Wien.

Er betonte, dass die USA endlich entscheiden müssen, ob sie das Erbe der vorherigen Regierung fortsetzen wollen oder nicht.

Auf die Frage, ob die Vereinigten Staaten die Aufhebung von Sanktionen während der Donald Trump-Regierung akzeptierten oder nicht, sagte Khatibzade: „ Die Position des Iran ist, dass alle Sanktionen, die Trump gegen den Iran verhängt hat, darauf abzielen, das iranische Volk der Vorteile des JCPOA zu berauben.“

„Wir haben unsere Ansichten klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, und wichtige Entscheidungen müssen zu Schlüsselfragen getroffen werden“, betobte er.

„Der Iran ist immer in internationalen Gewässern präsent und hat dieses völkerrechtliche Recht und kann in internationalen Gewässern präsent sein. Kein Land kann dieses Recht verletzen“, fügte Khatibzadeh hinzu.

Der Sprecher des Außenministeriums sagte über die neuesten Entwicklungen bei den Gesprächen über den Austausch von Gefangenen mit den Amerikanern: „Für die Islamische Republik hat die Freilassung von Geiseln, die unter falschen Vorwänden in US-Gefängnissen festgehalten wurden, Priorität.“

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