17.04.2021, 12:27
Journalist ID: 2387
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Iran kritisiert den instrumentellen Gebrauch von Massenvernichtungswaffen

New York (IRNA) - Der Ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen, Majid Takht-e Ravanchi, kritisierte am Freitag die Doppelmoral der westlichen Mitgliedstaaten des Sicherheitsrates in Bezug auf Massenvernichtungswaffen.

Auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates über die Notwendigkeit, die Nichtverbreitungsregime für Massenvernichtungswaffen aufrechtzuerhalten, sagte er, dass dem instrumentellen Gebrauch von Massenvernichtungswaffen ein Ende gesetzt werden sollte.

„Massenvernichtungswaffen sind in der Tat die unmoralischsten und unmenschlichsten Waffen, die jemals von der Menschheit hergestellt wurden, und ihre Herstellung und Verwendung wurde ordnungsgemäß verboten“, fügte er hinzu.

Ihm zufolge ist die einzige Garantie gegen den Einsatz dieser unmenschlichen Waffe ihre vollständige Zerstörung und die Garantie, dass sie niemals entwickelt wird.

„In den letzten Jahren hat der Sicherheitsrat geschwiegen, und einige Mächte übten starken Druck auf Syrien aus, um die illegitimen Interessen durch Missbrauch des Chemiewaffenübereinkommens und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen zu fördern“, sagte Takht-e Ravanchi.

„Daher ist es notwendig, sich dem Missbrauch von Nichtverbreitungsnormen und verwandten Institutionen zu widersetzen, um die politischen Absichten einiger Länder voranzutreiben. Ein Beispiel hierfür ist der Entscheidungsentwurf, der der Konferenz der Mitgliedsstatten des Übereinkommens über das Verbot chemischer Waffen in Syrien vorgelegt wurde“, stellte er fest.

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