16.03.2021, 22:07
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Teheran und Seoul diskutieren über Ausweitung des humanitären Handels

Teheran (IRNA) - Südkorea und Iran haben am Dienstag Videogespräche über die Verwendung der unter US-Sanktionen eingefrorenen Teheraner Gelder zur Ausweitung des bilateralen humanitären Handels geführt.

Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur „Yonhap“ berichtete, fand die neunte Arbeitsgruppensitzung statt, da Washington nicht bereit ist, Sanktionen gegen Teheran zu lockern, um die eingefrorenen Gelder freizugeben.

Bei der Sitzung am Dienstag diskutierten Teheran und Seoul über Möglichkeiten, den Handel mit humanitären Gütern wie Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Krankenwagen zu erweitern, gab das südkoreanische Ministerium bekannt.

Nach den letzten Sitzungen der Arbeitsgruppe hat Südkorea nach eigenen Angaben etwa 20 humanitäre Güter exportiert, darunter Grippeimpfstoffe und Blutzuckermessgeräte.

Nach Angaben der iranischen Handelskammer beläuft sich der Geldbetrag, der in zwei südkoreanischen Banken liegt, auf 8,5 Milliarden Dollar.

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