Iran: Derzeit gibt es keinen geeigneten Zeitpunkt für ein inoffizielles Treffen zum Atomabkommen

Teheran (IRNA) - Der Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte, der gegenwärtige Zeitpunkt sei nicht geeignet, um ein inoffizielles Treffen mit Vertretern der Europäischen Union und der USA über das Atomabkommen abzuhalten, das Iran mit den Weltmächten im Jahr 2015 ausgehandelt hat.

Saeed Khatibzadeh erklärte: „Angesichts der jüngsten Position und Handlungen der Vereinigten Staaten und der drei europäischen Länder [die Unterzeichner des JCPOA], glaubt die Islamische Republik Iran, dass dies kein guter Zeitpunkt ist, um ein inoffizielles Treffen über das Abkommen abzuhalten, wie es vom EU-Außenpolitikchef Josep Borrell vorgeschlagen wurde“.

„Die Umsetzung der Verpflichtungen durch alle Parteien ist keine Frage von Verhandlungen und Kompromissbereitschaft, denn alle Optionen für Kompromissbereitschaft wurden vor fünf Jahren erzielt“, sagte Khatibzadeh.

Er fügte hinzu: „Der Weg nach vorne ist ganz klar. Die USA müssen ihre illegalen und unilateralen Sanktionen beenden und zu ihren JCPOA-Verpflichtungen zurückkehren. Dies erfordert keine Verhandlungen oder keine Resolution im Gouverneursrat“.

„Die Islamische Republik Iran wird auf Handlungen mit Handlungen antworten. Wenn die Sanktionen aufgehoben werden, wird Iran auch zu seinen JCPOA-Verpflichtungen zurückkehren“, betonte er.

Khatibzadeh betonte abschließend, dass Teheran seine engen Konsultationen mit den aktuellen JCPOA-Teilnehmern und Josep Borrell als Koordinator des Atomabkommens wieder aufnehmen werde.

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