USA und E3 nutzen unfaire und großtuerische Rhetorik Iran gegenüber

Teheran (IRNA) - Der Religionsführer der Islamischen Revolution bezeichnete die Rhetorik der USA und der E3 (Frankreich, Deutschland und Großbritannien) als „großtuerisch und unfair“, wenn sie über die Reduzierung der Verpflichtungen des Atomabkommens durch Iran sprechen.

Ayatollah Seyyed Ali Khamenei sagte bei einem Treffen am Montag mit den Mitgliedern des Expertenrates: „Die Islamische Republik hat vom ersten Tag an und über einen langen Zeitraum hinweg ihre Verpflichtungen auf der Grundlage der islamischen Lehren erfüllt, aber die Partei, die ihre Verpflichtungen vom ersten Tag an nicht erfüllt hat, waren diese vier Staaten. Daher sollten sie getadelt werden“.

„Als die USA sich aus dem Atomabkommen zurückzogen, unterstützten sie die anderen Seiten. Für eine solche Situation befiehlt der Koran, dass ihr auch [eure] Verpflichtungen aufgeben sollt. Unsere ehrenwerte Regierung hat jedoch ihre Verpflichtungen nicht aufgegeben und einige davon schrittweise reduziert. Natürlich sind diese Maßnahmen reversibel, wenn [andere Parteien des JCPOA] ihre Verpflichtungen wieder erfüllen“, sagte er.

Ayatollah Khamenei fügte hinzu: „In der Zwischenzeit sollte der internationale zionistische Clown, der immer wieder sagt, dass „wir Iran nicht erlauben werden, Atomwaffen zu bauen“, wissen, dass, wenn die Islamische Republik die Entscheidung hätte, Atomwaffen zu produzieren, er und diejenigen, die größer sind als er, nicht in der Lage wären, das zu verhindern“.

Er unterstrich die Tatsache, dass Iran niemals Atomwaffen entwickeln wird. „Was die Islamische Republik daran hindert, Atomwaffen herzustellen, sind die islamische Denkweise und die Prinzipien, die die Herstellung aller Arten von Waffen verbieten, einschließlich nuklearer oder chemischer Waffen, die zum Massaker an gewöhnlichen Menschen verwendet werden würden.“

In diesem Zusammenhang verwies Ayatollah Khamenei auf das Massaker an 220.000 unschuldigen Menschen bei den amerikanischen Atombombenangriffen auf zwei japanische Städte während des Zweiten Weltkriegs sowie auf die wahllose Bombardierung der jemenitischen Bevölkerung, ihrer Märkte, Krankenhäuser und Schulen durch westliche Kriegsflugzeuge. „Das Abschlachten von Zivilisten und unschuldigen Menschen ist die Methode der Amerikaner und der westlichen Länder, aber die Islamische Republik glaubt nicht an diese Methode und denkt deshalb niemals an Atomwaffen.“

„Wir sind jedoch entschlossen, nukleare Fähigkeiten zu erwerben, die den Bedürfnissen des Landes entsprechen, und deshalb wird das [Uran-]Anreicherungsniveau des Irans nicht [auf] 20 Prozent beschränkt bleiben, und das Land wird die notwendigen Schritte unternehmen. Um zum Beispiel eine nukleare Antriebstechnologie [zu erreichen] oder für andere Zwecke, können wir sogar die Urananreicherung auf 60 Prozent Reinheitsgrad erhöhen“, betonte der iranische Religionsführer.

„Ein Vertrag wurde für [einen Zeitraum von] mehreren Jahren abgeschlossen. Wenn sie es erfüllen, werden wir es auch erfüllen, bis diese Jahre [enden], aber die westlichen Staaten wissen sehr wohl, dass wir keine Atomwaffen anstreben“, so der Führer.

"Das Thema Atomwaffen ist nur ein Vorwand. Sie sind sogar dagegen, dass wir Zugang zu konventionellen Waffen haben, weil sie Iran die Komponenten der Macht entziehen wollen“, sagte er.

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