Iran hält Konferenz über rechtlich-internationale Anforderungen an die Heilige Verteidigung ab

Teheran (IRNA) - Generalmajor Seyed Yahya Rahim Safavi, Sonderberater des iranischen Religionsführers, kündigte am Samstag an, dass Iran am kommenden Dienstag eine Konferenz über die völkerrechtlichen Anforderungen an die heilige Verteidigung abhalten wird, an der hochrangige ausländische und inländische Militärkommandeure teilnehmen werden.

„Die Konferenz wird die erste internationale wissenschaftliche Veranstaltung sein, die sich mit den Aktionen verschiedener regionaler und internationaler Partner angesichts der Aggression Saddam Hoseins gegen die Islamische Republik Iran und der Unterstützung Saddams durch die USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich beschäftigt. Sie wird auch den Staatsterrorismus ansprechen, den die USA mit der Ermordung von General Qassem Soleimani und dem Märtyrer Abu Mahdi al-Mohandes begangen haben“, sagte er.

Er erklärte: „Etwa vier Millionen Menschen wurden während des Krieges aus den Grenzprovinzen zwangsumgesiedelt. Die Raketenabschüsse und Bombardierungen gegen etwa 30 wehrlose Städte in Iran, darunter die widerstandsfähige Dezful, und die chemische Bombardierung der Stadt Sardasht führten zu etwa 520.000 Verwundeten, Märtyrer und Gefangenen, und etwa zwei Millionen Familien litten unter den Auswirkungen des Krieges, unter denen sie noch heute leiden“.

Bezüglich der Rolle der europäischen Regierungen bei ihrer Unterstützung für Saddam während des Krieges gegen die iranische Nation sagte er: „Einige Regierungen, wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien, versorgten Saddams Regime mit allen Arten von Ausrüstung und Rohstoffen für die Herstellung chemischer Waffen, wie z.B. Zyanid, und verletzten eklatant alle Bestimmungen der UN-Chemiewaffenkonvention“.

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