15.02.2021, 22:46
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Atomabkommen: Iran informiert IAEA über die Einstellung seiner freiwilligen Maßnahmen

Teheran (IRNA) - Irans ständiger Botschafter bei den Internationalen Organisationen in Wien sagte, dass Teheran die internationale Atomenergieorganisation (IAEA) über die Einstellung seiner freiwilligen Maßnahmen im Rahmen des Atomabkommens informiert hat.

Kazem Gharibabadi erklärte, dass Iran den IAEA-Generaldirektor Rafael Mariano Grossi über die Aussetzung der freiwilligen Maßnahmen des Landes unter dem JCPOA ab dem 23. Februar 2021 informiert hat.

Er sagte weiter, dass die Entscheidung im Einklang des vom iranischen Parlament genehmigten Strategischen Aktionsplans und der mangelnden Verpflichtung anderer Unterzeichner des Abkommens, die Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran aufzuheben, getroffen wurde.

„In diesem Brief haben wir die Agentur gefordert, so schnell wie möglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Anfragen des Irans umzusetzen, um verschiedene freiwillige Maßnahmen zu stoppen, einschließlich der Umsetzung des Zusatzprotokolls“, fügte Gharibabadi hinzu.

Der Diplomat fuhr fort, dass die Zusammenarbeit zwischen Iran und der IAEA ausschließlich auf der Grundlage der Schutzverpflichtungen fortgesetzt wird, bis die Sanktionen auf praktische Weise aufgehoben werden.

Das iranische Parlament hat im Dezember 2020 einen Gesetzentwurf verabschiedet, der auf die Aufhebung der Sanktionen abzielt, nachdem die europäischen Parteien des Atomabkommens ihre Verpflichtungen nicht erfüllt hatten und ein iranischer Wissenschaftler ermordet worden war.

Der Plan verpflichtet die iranische Atomenergieorganisation, jährlich mindestens 120 kg 20% angereichertes Uran zu produzieren.

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