31.01.2021, 21:56
Journalist ID: 2397
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Iran informiert IAEA über den „strategischen Aktionsplan“

Teheran (IRNA) - Der ständige iranische Botschafter bei den internationalen Organisationen in Wien Kazem Gharibabadi, erklärte, dass die Islamische Republik Iran der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) und den Mitgliedstaaten über die Gründe für die Annahme des „Strategischen Aktionsplans zur Aufhebung von Sanktionen und zum Schutz der Interessen der iranischen Nation“ berichtet hat.

Der Botschafter wies ferner auf einige der folgenden Gründe hin:

** Einseitiger und illegaler Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Nuklearabkommen am 8. Mai 2018 und erneute Verhängung von Sanktionen gegen Teheran

** Versäumnis der Europäischen Union und der drei europäischen Länder, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Interessen des Iran im Rahmen des JCPOA zu wahren und US-Sanktionen entgegenzuwirken

** Verschlechterung der Situation von JCPOA aufgrund der Nichterfüllung von Verpflichtungen durch europäische Parteien, einschließlich in den Bereichen Finanzen und Bankwesen, und mangelnder praktischer Nutzen des Iran aus dem Atomabkommen

Laut Gharibabadi heißt es in den Bericht, dass die Annahme des „strategischen Aktionsplans“ eine kalibrierte Reaktion auf die Aktionen der Trump-Regierung gegen die Islamische Republik Iran sei.

Er erklärte abschließend, dass der Plan unwirksam sein kann, wenn die Sanktionen aufgehoben werden und andere JCPOA-Teilnehmer ihren Verpflichtungen nachkommen.

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