„USA, Frankreich und Europa sollen den Verkauf von Waffen an die Region einstellen“

Teheran (IRNA) - Der Außenminister der Islamischen Republik Iran, Mohammad Javad Zarif, forderte ein Ende des Waffenverkaufs der Vereinigten Staaten, Frankreichs und einiger europäischer Länder an die Region (Naher Osten).

„Das Problem der Region ist der Verkauf von Waffen im Wert von Milliarden Dollar, was die Region zu einem Schießpulverdepot gemacht hat“, sagte er am Mittwoch gegenüber Reportern.

„Wenn Frankreich oder die USA über die Waffensituation in der Region sprechen wollen, müssen sie zuerst aufhören, 25 Prozent der Waffen der Welt an die Region zu verkaufen, und dann darüber sprechen“, fügte er hinzu.

„Ich glaube nicht, dass diejenigen, die Waffen im Wert von 100 Milliarden Dollar an unsere Region verkaufen, diesen unmenschlichen Verkauf stoppen werden“, betonte Zarif.

Zarif erklärte, die Europäer hatten keinen Erfolg, um das Finanzsystem mit Iran (INSTEX) aktiver zu machen.

„Der Ball liegt im Spielfeld der USA. Die neue US-Regierung soll ihren Verpflichtungen nachkommen“, sagte er und bezog sich auf die neue US-Regierung.

„Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit zu verhandeln. Was passiert ist, ist, dass die US-Regierung das Gesetz und ihre Verpflichtungen gebrochen hat. Niemand kann neu verhandeln, um seinen Verpflichtungen nachzukommen“, stellte Zarif fest.

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