09.01.2021, 16:27
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Iran und Kuba arbeiten bei Corona-Impfstoff zusammen

Teheran (IRNA) - Der Direktor des Zentrums für Informierung und Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums für Gesundheit und medizinische Ausbildung, Kianush Jahanpour, hob die geopolitische Allianz hervor, die zwischen Iran und Kuba zur Herstellung eines Impfstoffs gegen Covid-19 vereinbart wurde.

Er retwitterte den Beitrag des Präsidenten der Gruppe für interamerikanischen Dialog und Verständnis Michael Shifter und schrieb: „Es ist keine Überraschung, dass Kuba und Iran einen Impfstoff gegen Covid-19 entwickeln. Die grausamen Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen beide Regierungen haben sogar die Möglichkeiten für die Herstellung oder den Zugang zum Impfstoff eingeschränkt. Das ist eine geopolitische und pragmatische Allianz.“

„Zuvor waren bereits Maßnahmen für die gemeinsame Herstellung des Impfstoffs mit einem fremden Land getroffen worden“, erklärte er in der letzten Woche in einem Interview mit IRNA.

„Die von Iran festgelegte Bedingung für die Durchführung klinischer Studien an Menschen im Land war die gemeinsame Herstellung des Impfstoffs und der Technologietransfer für seine Herstellung. In jedem Fall befinden sich diesbezüglich auch einige ausländische Laboratorien in Verhandlungen mit Iran. Gegenwärtig arbeitet eines der ältesten und anerkanntesten kubanischen Institute auf dem Gebiet der Impfung, das in der Vergangenheit bereits seit vielen Jahren mit dem iranischen Pasteur-Institut bei der Herstellung von Impfstoffen zusammengearbeitet hat, an der Herstellung des Coronavirus-Impfstoffs von derselben Plattform und mit derselben Technologie“, sagte er.

Der Oberste Führer der Islamischen Revolution in Iran Ayatollah Seyyed Ali Khamenei sprach sich in einer Rede am Freitag gegen die Einfuhr von in den USA oder Großbritannien hergestellten Covid-19-Impfstoffen aus.

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