08.01.2021, 12:51
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Der Westen ist verpflichtet, die Sanktionen gegen Iran aufzuheben

Teheran (IRNA) - Ayatollah Khamenei verwies auf die Probleme im Zusammenhang mit dem Atomabkommen von 2015 und die grausamen Sanktionen gegen Iran. Er sagte, die westlichen Länder seien verpflichtet, bösartige Sanktionen gegen die iranische Nation sofort zu beenden.

Der Oberste Führer der Islamischen Republik hielt am Freitag anlässlich der Qom-Demonstrationen 1978 gegen die Pahlavi-Dynastie eine Fernsehsprache. Er betonte: „Das ist die Pflicht der westlichen Länder. Sie müssen alle Sanktionen aufheben“.

In Bezug auf die Entscheidung des designierten US-Präsidenten, zum Atomabkommen mit Iran zurückzukehren, sagte er: „Wir haben für die Vereinigten Staaten keine Dringlichkeit, zum Deal zurückzukehren. Dies ist überhaupt nicht unser Problem. Unsere rationale Forderung ist die Aufhebung von Sanktionen“.

Ayatollah Khamenei unterstrich: „Wenn die Sanktionen aufgehoben werden, wird die Rückkehr der USA zum Deal sinnvoll sein. Aber wenn die Sanktionen nicht aufgehoben werden, kann ihre Rückkehr zum Atomabkommen zum Schaden für uns führen“.

Der Oberste Führer wies auf die jüngsten Unruhen in den USA nach den Wahlansprüchen von Präsident Donald Trump hin und sagte: „Schauen Sie mal die Bedingungen des großen Idols an. Das ist ihre Demokratie. Dies ist ihr Wahl-Fiasko. Dies sind ihre Menschenrechte: Sie töten alle paar Stunden oder Tage eine schwarze Person, und der Mörder wird nicht strafrechtlich verfolgt. Dies sind amerikanische Werte, die heute lächerlich gemacht werden. Und schauen Sie ihre gelähmte Wirtschaft an, die Millionen Arbeitslose und Hungernde hinterlassen hat. Seltsamererweise verehren einige immer noch Amerika“.

Irans stabilisierende regionale Präsenz ist „unbestreitbar“

Der Oberste Führer wies auf den Widerstand des Iran gegen die arroganten Mächte hin, die die Region destabilisieren wollen, und sagte: „Unser Establishment ist verpflichtet, sich so zu verhalten, dass seine regionalen Freunde gestärkt werden. Das ist unsere Pflicht“.

„Heute ist unsere Verteidigungskraft auf einem Niveau, auf dem unsere Feinde gezwungen sind, die Fähigkeiten des Iran bei ihren Berechnungen zu berücksichtigen“, erklärte er.

Kein amerikanischer oder britischer COVID-19-Impfstoff darf importiert werden

Ayatollah Khamenei verwies auf die Coronavirus-Pandemie und begrüßte die Bemühungen der iranischen wissenschaftlichen Gesellschaft, Impfstoffe zur Behandlung der Krankheit herzustellen.

Er sagte, natürlich versuchen die Behörden, den Impfstoff über verschiedene Kanäle zu beschaffen. Er merkte jedoch an, dass es nicht aus den USA und Großbritannien geliefert werden sollte, da ihnen nicht vertraut wird. „Der Import von amerikanischen und britischen Impfstoffen ist verboten.“

„Wenn die Amerikaner einen Impfstoff herstellen könnten, wären sie nicht in einem Zustand, in dem sie sich derzeit befinden. Sie würden nicht jeden Tag 4.000 Todesfälle verzeichnen. Gleiches gilt für Großbritannien“, fügte er hinzu.

Ayatollah Khamenei bemerkte auch, dass er Frankreich nicht optimistisch gegenübersteht, da das Land Anfang der neunziger Jahre in einen infizierten Blutskandal verwickelt war.

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