05.01.2021, 10:28
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„Wir haben die Fähigkeit, Uran über 20% anzureichern“

Teheran (IRNA) - Der stellvertretende Außenminister für politische Angelegenheiten, Abbas Araghchi, sagte am Dienstag, dass die Reduzierung der Verpflichtungen durch den Iran beruhe auf das JCPOA und bedeute nicht den Tod des Abkommens.

„Mit dem Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Atomabkommen und der Verhängung von Sanktionen wurden unsere Interessen auf Null reduziert und wir haben unsere Verpflichtungen in fünf Schritten reduziert. Im zweiten Schritt haben wir angekündigt, dass wir mit dem Anreicherungsprozentsatz von 3,67% nicht zufrieden sind, und wir werden den Anreicherungsprozentsatz erhöhen“, erklärte Abbas Araghchi am Montag.

„Der Anreicherungsgrad von 20 Prozent ist für die Bedürfnisse des Teheraner Kernreaktors vorgesehen. Nach dem vom Parlament genehmigten Gesetz haben wir dies getan”, betonte er.

„Es gibt eine Anreicherungsfähigkeit von 20% im Land, aber wir machen eine Urananreicherung je nach Bedarf und glauben nicht an Atomwaffen“, fügte er hinzu.

„Die Europäer zeigten ihre Unfähigkeit, sich für das Atomabkommen zu engagieren, und auf jeden Fall konnten die europäischen Länder nicht garantieren, dass der Iran vom Atomabkommen profitieren würde“, sagte Araghchi.

In Bezug auf die Anschuldigungen der Zionisten bezüglich der militärisch-nuklearen Aktivitäten des Iran betonte er: „Diese Anschuldigungen sind immer unbegründet und das Regime selbst arbeitet auf diesem Gebiet.“

„Der Iran hat seine Entscheidung getroffen, ohne das Atomabkommen und die Wirtschaft ohne das Atomabkommen zu leben. Der Iran akzeptiert keine Bedingungen für die Rückkehr zum Atomabkommen“, stellte er fest.

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