22.12.2020, 11:17
Journalist ID: 2387
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Die drei europäischen Länder haben ihre Verpflichtungen ernsthaft verletzt

Teheran (IRNA) - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif verwies auf Handelsdaten zwischen dem Iran und Europa zwischen 2014 und 2019 und sagte, dass die drei europäischen Mitgliedstaaten des Atomabkommens ihre JCPOA-Verpflichtungen ernsthaft verletzt hätten.

„1. Frist für drei europäische Mitgliedstaaten zur Rettung des JCPOA, 2. Die Handelsdaten zwischen dem Iran und Europa zwischen 2014 und 2019 belegen, dass die drei europäischen Länder ihre Verpflichtungen verletzt haben. 3. Drei europäische Länder arbeiten mit den Vereinigten Staaten zusammen, um den Iranern Schaden zuzufügen“, schrieb Zarif auf seinem Twitter-Account.

„Der JCPOA-Zeitplan ist untrennbar mit der Vereinbarung verbunden, und eine Neuverhandlung ist nicht möglich. Die Krisen und Rüstungen in unserer Region stammen hauptsächlich aus den USA und drei europäischen Ländern“, fügte er hinzu.

Ein Ministertreffen der E3/EU+2 (China, Deutschland, Frankreich, Russische Föderation, Vereinigtes Königreich und des Hohen Beauftragten der Europäischen Union für die Außen- und Sicherheitspolitik) und der Islamischen Republik Iran, der Teilnehmer des „Joint Comprehensive Plan of Action“, JCPoA, fand am 21. Dezember 2020 virtuell statt. Der Hohe Beauftragte der EU, Josep Borrell, leitete das Treffen. 

Die Minister riefen in Erinnerung, dass der mit der Resolution 2231 (2015) vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gebilligte JCPoA ein entscheidendes Element der globalen Architektur der nuklearen Nichtverbreitung und eine wichtige Errungenschaft der multilateralen Diplomatie bleibt, die zu regionaler und internationaler Sicherheit beiträgt. Die Minister drückten erneut ihr tiefes Bedauern darüber aus, dass sich die USA aus der Vereinbarung zurückgezogen haben. Sie bekräftigten, dass die Resolution 2231 vollumfänglich in Kraft bleibt. 

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