Iran äußert sich besorgt über Entscheidung der USA, nukleare Explosionstests durchzuführen

Teheran (IRNA) - Der iranische Botschafter und Ständige Vertreter bei internationalen Organisationen in Wien, Kazem Gharibabadi, äußerte sich besorgt über die Entscheidung der USA, nukleare Explosionstests durchzuführen, und sagte, dies werde die Nichtverbreitung von Atomwaffen sowie den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit gefährden.

Auf der 55. Sitzung des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBT) erläuterte Gharibabadi die grundsätzliche Haltung des Iran in Bezug auf die Bedeutung der Zerstörung aller Atomwaffen und sagte, der Iran unterstütze die Ziele des Vertrags über die Nichtverbreitung von Atomwaffen durch Zerstörung solcher Massenvernichtungswaffen und allgemeine und vollständige Abrüstung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle.

Der Iran ist der festen Überzeugung, dass die Einstellung aller nuklearen Explosionstests und die Beendigung ihrer Entwicklung der erste Schritt zur Abrüstung sein wird.

Er bedauerte, dass dieses Ziel über zwei Jahrzehnte nach der Genehmigung des CTBT-Vertrags unerreichbarer geworden sei als je zuvor.

Der hochrangige Diplomat unseres Landes drückte daraufhin sein Bedauern über den destruktiven Ansatz der Vereinigten Staaten in Bezug auf Abrüstungsverträge und Nichtverbreitung aus und fuhr fort: „Wir äußern unsere tiefe Besorgnis, insbesondere über Berichte von Diskussionen hochrangiger US-Beamter über die Möglichkeit der Durchführung von Atomexplosionstests.“

Der iranische Diplomat äußerte tiefe Besorgnis über die Ratifizierung des 10-Millionen-Dollar-Budgets im US-Senatsausschuss, um den Weg für die Durchführung eines solchen Atomtests zu ebnen.

Gharibabadi forderte die USA auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

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