Iran zweifelt am guten Willen der USA bei den Friedensgesprächen für Afghanistan

Kabul (IRNA) - Der stellvertretende iranische Außenminister für politische Angelegenheiten Abbas Araghchi, der nach Kabul gereist ist, erklärte: „Wir zweifeln am guten Willen der USA bei den Friedensgesprächen für Afghanistan, und wir glauben überhaupt nicht, dass sie nachhaltigen Frieden bringen werden.“

Abbas Araghchi sagte am Sonntag in einem Interview mit IRNA, die Geschichte habe gezeigt, dass die Maßnahmen, die die Amerikaner bisher in der Welt ergriffen haben, von zahlreichen Fehlern, Bosheit und bestimmten politischen Maßnahmen begleitet wurden. Mit anderen Worten, es gibt nur wenige Orte, an denen die US-Intervention für diese Länder gut war.

„Jedes Land, das zum afghanischen Friedensprozess beitragen kann, soll begrüßt werden, aber es besteht Skepsis über das gute Willen der USA, und unsere Freunde in Afghanistan müssen mit dieser US-Politik vorsichtig sein“, fügte er hinzu.

Ihm zufolge ist es notwendig, einen Weg für einen Dialog zwischen den afghanischen Seiten mit den Taliban zu finden.

„Sie müssen aufgrund der Erfolge aller Parteien, die zum Frieden führen, eine einzige Entscheidung treffen“, betonte Araghchi.

In Bezug auf das umfassende Dokument zur Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Afghanistan sagte er: ‌ „Dieses Dokument beschreibt die langfristigen Beziehungen zwischen dem Iran und Afghanistan.“

„Dieses Dokument besteht aus 5 Teilen, von denen 4 fertiggestellt wurden und nur der Sicherheitsteil übrig bleibt, der in Kürze fertiggestellt wird“, schloss er.

Während seines Besuchs in Afghanistan traf Araqchi mit einer Reihe hochrangiger Beamter des Landes zusammen und diskutierte mit ihnen Möglichkeiten zur Entwicklung und Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Afghanistan.

Your Comment

You are replying to: .
1 + 1 =