Einseitige Zwangsmaßnahmen sind ein Symbol für Verbrechen gegen Menschlichkeit

New York (IRNA) - Der ständige iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen bezeichnete die Sanktionen und einseitigen Aktionen als klares Symbol für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und forderte die internationale Gemeinschaft auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu beenden.

Majid Takht-e Ravanchi erklärte während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Mittwoch, dass die einseitige Zwangsmaßnahmen, einschließlich Sanktionen, den Zugang zu Finanzsystemen und Währungsreserven sowie zu Nahrungsmitteln und Medikamenten stören.

„Obwohl einige westliche Länder behaupten, dass Medikamente, Lebensmittel und andere humanitäre Hilfsmittel von sogenannten "intelligenten" Sanktionen ausgenommen sind, schaden sie unschuldigen Menschen und schutzbedürftigen Teilen der Gesellschaft am meisten“, fügte er hinzu.

„Die Sanktionen richten sich gegen Kinder, Kranke, ältere Menschen und Arme mit schwerwiegenden humanitären Folgen, die zu einer humanitären Krise führen können“, sagte Takht-e Ravanchi und verwies auf den Bericht des UN-Sonderberichterstatters über die negativen Auswirkungen von Sanktionen auf die Menschenrechte.

Der ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen erinnerte an die 40 Jahre alten US-Sanktionen gegen das iranische Volk und betonte: „Der Iran steht jetzt unter vielen Sanktionen. Diese Sanktionen haben unsere Bemühungen zur Bekämpfung der Koronaepidemie erheblich behindert.“

Takht-e Ravanchi forderte die internationale Gemeinschaft auf, die notwendigen und sofortigen Maßnahmen zu ergreifen, um diese Maßnahmen zu beseitigen.

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