24.11.2020, 12:03
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Kampf gegen Corona-Pandemie: Irans Botschafter kritisiert einseitige Sanktionen

London (IRNA) - Der iranische Botschafter und Ständige Vertreter bei internationalen Organisationen in Wien, Kazem Gharibabadi, kritisierte die einseitigen Sanktionen der USA gegen den Iran und einige andere Entwicklungsländer, die die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) negativ beeinflusst haben.

Er machte diese Bemerkungen während der 48. Tagung des UNIDO-Rates für industrielle Entwicklung und der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, die per Videokonferenz stattfand.

Er wies auf die grundlegende und zentrale Rolle dieser Organisation in den Aktivitäten und Entwicklungsprogrammen der Entwicklungsländer und die derzeitige Zusammenarbeit zwischen dem Iran und UNIDO durch die Durchführung mehrerer Projekte hin.

„Wir müssen den Multilateralismus als Wert für die Industrialisierung schützen, und wir glauben, dass es noch ein langer Weg ist, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen und eine wohlhabendere und gesündere Welt für die Menschen zu schaffen“, betonte er.

In Bezug auf das Thema von Coronavirus sagte er, dass die Bekämpfung der Epidemie eine umfassende, koordinierte und umfassende multilaterale Reaktion erfordere, um bedürftige Länder zu unterstützen und ihnen eine bessere Kompensation zu ermöglichen.

„Wir sind zutiefst besorgt über die schwerwiegenden Folgen des Coronavirus für viele Entwicklungsländer, einschließlich derer mit Schwachstellen und solcher mit ernsthaften Herausforderungen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen“, fügte Gharibabadi hinzu.

„Die Krankheit wirkt sich tiefgreifend auf die Fähigkeit dieser Länder aus, mit der Corona-Epidemie umzugehen und in eine nachhaltige Entwicklung zu investieren“, erklärte er.

Gharibabadi schloss mit der Besorgnis über die kurzfristigen und langfristigen Folgen des Coronavirus für die Entwicklungsländer.

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