„Wer Präsident der USA wird, hat keinen Einfluss auf unsere Politik“

Teheran (IRNA) - Der Oberste Führer der Revolution Seyyed Ali Khamenei betonte: „Die Vereinigten Staaten sind heute der gleiche Pharao Ägyptens und der Tyrann unserer Zeit. Wer Präsident der Vereinigten Staaten wird, hat keinen Einfluss auf unsere Politik.“

Ayatollah Khamenei verwies in einer Fernsehrede am Dienstag auf die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed (PB) durch die Zeitschrift Charlie Hebdo.

Ayatollah Khamenei hält eine TV-Ansprache anlässlich des Jahrestages der Geburt des Propheten Mohammad (s.a.) und Imam Dschaʿfar as-Sādiq.

Wer US-Wahl gewinnt, hat eigentlich keine Auswirkung auf unsere US-Politk. Es wird oft spekuliert, was geschieht, wenn wer kommt. Ja, es kann sein, dass je nach dem Ausgang manches geschieht; das hat haber weniger mit uns zu tun. Unsere Politik ist deutlich und genau kalkuliert.

Der Führer der Islamischen Revolution beschrieb den landesweiten Protest und die Wut der Islamischen Ummah über die Beleidigung des Propheten Mohammad als ein Zeichen dafür, dass die Islamische Ummah weiter lebt.

Hauptfeinde des Islam sind heute Arroganz und Zionismus. Letzte Demonstration dieser Feindseligkeit war in Paris zu sehen. Es geht nicht lediglich um einen Karikaturisten, der Abstoßendes ausgeführte. Im Hintergrund stehen Arroganz und Zionismus, die sich nun dafür aussprechen.

In einem anderen Teil seiner Rede, der sich auf die US-Wahlen bezog, sagte der Führer der Islamischen Revolution: „Wer Präsident der Vereinigten Staaten wird, hat keinen Einfluss auf unsere Politik.“

In Bezug auf den Konflikt in der Region Berg-Karabach sagte er: „Der Krieg zwischen unseren beiden Nachbarn ist ein erbitterter Vorfall und sollte so schnell wie möglich fertig sein. Die Gebiete Aserbaidschans müssen alle befreit und die Sicherheit der Armenier muss gewährt werden.“

„Internationale Grenzen sollten nicht verletzt werden und Terroristen sollten sich unseren Grenzen nicht nähern. Wenn sie sich unseren Grenzen nähern, werden wir uns mit ihnen befassen“, betonte Ayatollah Khamenei.

Er bezeichnete den nationalen Schülertag, 13. Aban, im Iran als Tag zum Kampf gegen Weltimperialismus.

Dieser Tag geht auf die Einnahme der US-Botschaft in Teheran (US-Spionagenestes) im Jahr 1979 zurück, indem die iranischer Studenten die US-Botschaft in Teheran besetzt hatten. Am selben Tag im Jahr 1978 wurden eine Gruppe von Schüler und Studenten, die protestiert haben, von den Sicherheitskräften der Herrscherdynastie der persischen Schahs (Dynastie der Pahlavi) getötet worden.

Im letzten Teil seiner Rede bezog er sich auf den jüngsten Krieg zwischen Armenien und der Republik Aserbaidschan und betonte, dass dies ein erbitterter Vorfall und eine Bedrohung für die Sicherheit der Region sei.

Ayatollah Kahmenei erklärte weiter: „Dieser militärische Konflikt muss so bald wie möglich enden.“

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