02.10.2020, 18:23
Journalist ID: 2397
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„Fehler der USA haben zu ihrer Niederlage in der Region geführt“

Teheran (IRNA) - Der Sprecher des iranischen Außenministerium erklärte am Freitag, dass große Fehler der USA zu Niederlagen, Vertreibungen und Misserfolgen ihrer Regierung in der Region geführt haben.

In einem Exklusivinterview mit IRNA erinnerte Saeed Khatibzade daran, dass „die Frage der legitimen Verteidigung ausdrücklich in der Charta der Vereinten Nationen festgelegt ist. Es ist das natürliche Recht jedes Landes, sich gegen die Verletzung seiner Souveränität, territorialen Integrität und nationalen Interessen zu verteidigen. Iran wird nicht eine Sekunde zögern, um auf jede Aggression zu reagieren“.

Die Bemühungen der USA, die iranische Nation und Regierung anzugreifen, gehen auf den Tag des Sieges der Islamischen Revolution zurück, sagte er. „Fehlkalkulationen und Fehlinterpretationen könnten gefährliche Konsequenzen haben, weshalb wir die Amerikaner bereits gewarnt haben, dass Missverständnis über Iran die Mutter aller Sümpfe ist.“

Auf die Frage nach den US-Behauptungen bezüglich der Wiedereinführung der Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Iran, versicherte er, dass Washingtons Aktionen unter der Präsidentschaft von Donald Trump die gesamte internationale Gemeinschaft gegen ihn vereint haben.

Er ergänzte: „Derzeit bezeichnet der im Weißen Haus lebende Präsident die konventionellen Verbündeten der Vereinigten Staaten als Rivalen. Er zielt den wichtigsten transatlantischen Vertrag der Vereinigten Staaten, nämlich die NATO, ab, und steigt aus den Vereinbarungen mit den liberalen Ländern aus“.

Der Diplomat sagte weiter: „Der Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) ist eine Vereinbarung, die von einigen Menschen stark kritisiert wird. Obwohl er aufgrund des Drucks der USA und der harten Sanktionen derzeit nicht in seiner besten Position ist, konnte er jedoch Washington im UN-Sicherheitsrat isolieren“.

In Bezug auf die Möglichkeit einer Änderung des Ansatzes der Europäer, falls Trump als Präsident wiedergewählt werden sollte, erklärte Khatibzadeh, dass unabhängig davon, wer der neue Staatspräsident in USA wird, der Hauptpunkt darin besteht, dass die iranische Außenpolitik niemals von den Chefs beeinflusst wird, die das Weiße Haus betreten oder verlassen.

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