„Ungleichheit und Rassismus sind zwei ernste Probleme in der westlichen Hemisphäre“

Teheran (IRNA) - Die iranische Vizepräsidentin für Frauen- und Familienangelegenheiten versicherte, dass der derzeitige Kampf gegen Ungleichheit und Rassismus im Westen zu einem sehr ernsten Problem geworden sei.

Maasoumeh Ebtekar gab diese Erklärungen während des hochrangigen Treffens anlässlich des 25. Jahrestages der 4. Weltfrauenkonferenz am Donnerstag ab, auf dem sie betonte, dass „die Welt einen Paradigmenwechsel brauche, um Gerechtigkeit, menschliche Werte und die Rechte von Frauen zu schutzen“.

Sie erklärte auch: „25 Jahre nach der Konferenz in Peking hat sich die Welt in einigen Aspekten weiterentwickelt, aber in anderen Dimensionen stehen uns noch viele Herausforderungen bevor“.

Die Vizepräsidentin wies andererseits darauf hin, dass Iran vier Jahrzehnte nach der Gründung der Islamischen Republik Iran immer noch vor vielen Herausforderungen stehe, obwohl es in vielen Bereichen wie Bildung und Gesundheit und sogar der Lebenserwartung von Frauen erhebliche Fortschritte erzielt habe.

„Unsere Nation hat sich gegen die Supermächte gewehrt und ist stolz und unabhängig und hat ihr eigenes Paradigma der lokalen Entwicklung vorangetrieben. Und es sollte angemerkt werden, dass die Regierung von Präsident Rohani große Fortschritte bei der Förderung von Frauen und Familien in Iran gemacht hat“, sagte er.

„Vor kurzem haben wir einen Mechanismus eingerichtet, mit dem überwacht werden kann, ob die Politik zur Gleichstellung der Geschlechter und zum Wohlstand der Familie eingehalten wird“, fügte sie hinzu.

In ihrer Erklärung wies die Vizepräsidentin darauf hin, dass auf der Grundlage der Überarbeitung der Rechtsvorschriften für Frauen und Familien 10 neue Gesetzentwürfe vorgeschlagen wurden.

Sie sagte weiter, mindestens 2.700 auf Frauen ausgerichtete NGOs seien in Iran aktiv, und das Land plane, die Aktivitäten der Zivilgesellschaft zu stärken.

Die Familie sei der Eckpfeiler der menschlichen Entwicklung, sagte sie.

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