E3 unterstreicht Notwendigkeit, eine diplomatische Lösung für Aufrechterhaltung des JCPOA zu finden

London (IRNA) - Die drei europäischen Länder Großbritannien, Deutschland und Frankreich haben am Dienstag auf der vierteljährlichen Sitzung des Gouverneursrates der IAEO gemeinsame Erklärungen abgegeben, in denen sie die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung für die Aufrechterhaltung des JCPOA hervorhoben.

In dieser Erklärung bekräftigten die JCPOA-Mitglieder ihr Engagement für das Abkommen.

Ohne auf ihre Unfähigkeit hinzuweisen, ihren Verpflichtungen im Rahmen des JCPOA nachzukommen, behaupteten sie, dass die "systematische" Nichteinhaltung seiner Verpflichtungen aus dem Abkommen durch den Iran die Vorteile des Atomabkommens im Bereich der Nichtverbreitung von Atomwaffen ernsthaft untergraben hat.

Sie äußerten sich besorgt über steigende Uranreserven, die fortgesetzte Forschung und Entwicklung fortschrittlicher Zentrifugen und die Pläne des Iran, weitere Zentrifugen zu installieren.

Andererseits verwiesen sie auf den einseitigen Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Atomabkommen und die Reduzierung der Verpflichtungen des Iran im Rahmen des JCPOA und forderten eine diplomatische Lösung, um das Atomabkommen aufrechterzuerhalten und die Verhandlungen der Gemeinsamen Kommission voranzutreiben.

US-Präsident Donald Trump zog Washington im Mai 2018 einseitig aus dem Abkommen zurück und setzte trotz globaler Kritik härteste aller Zeiten Sanktionen gegen die Islamische Republik.

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