16.09.2020, 12:52
Journalist ID: 2387
News Code: 84042106
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Irans UN-Vertreter protestiert gegen Trumps Drohungen

New York (IRNA) – In einem Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen hat der Ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen gegen die jüngsten Drohungen des US-Präsidenten gegen den Iran protestiert.

In dem Brief beschrieb Majid Takht-e Ravanchi Trumps Drohung als Verstoß gegen die Grundsätze der UN-Charta, einschließlich Artikel 2, der die Drohung oder Anwendung von Gewalt ausdrücklich verbietet.

Er verwies auch auf die früheren US-Drohungen gegen den Iran und die Ermordung vom Generalmajor Ghasem Soleimani durch dieses Land.

Takht-e Ravanchi forderte den Sicherheitsrat auf, die Vereinigten Staaten zu zwingen, ihre Drohungen, andere illegale Handlungen und verantwortungslose Politiken zu beenden.

Der amerikanische Präsident kündigte in einer Twitter-Nachricht an, mit einem Gegenangriff „tausendfach größeren Ausmaßes“ auf iranische Attacken reagieren zu wollen.

Zuvor hat die amerikanische Zeitung Politico berichtet, dass der Iran ein Attentat auf eine hochrangige amerikanisch-jüdische Diplomatin plant.

Beamte im Iran und sogar in Südafrika haben Trumps Vorwürfe zurückgewiesen.

Laut Politico wissen US-Beamte bereits seit dem Frühjahr von dem mutmaßlichen Plan der Iraner.

Donald Trump, der persönlich die Ermordung vom Generalmajor Ghasem Soleimani angeordnet hatte, schrieb dem Iran das hasserfüllte Wort "Terror" zu.

Der Botschafter der Islamischen Republik Iran bei den Vereinten Nationen warnte, dass die Vereinigten Staaten für jedes mögliche Abenteuer gegen den Iran verantwortlich sein werden, und betonte, dass die Islamische Republik Iran bei der legitimen Verteidigung ihrer Nation, ihres Landes und ihrer Interessen keinen Moment zögern werde.

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