07.09.2020, 21:26
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Zarif: Rückkehr zur Normalisierung des Handels hat globale Priorität

Teheran (IRNA) - Der Außenminister der Islamischen Republik dankte den Bemühungen der Schweiz zur Förderung der bilateralen Beziehungen und bezeichnete die Rückkehr zur Normalisierung des Außenhandels als Priorität für den Iran und den Rest der Welt.

Mohamad Javad Zarif machte die Bemerkung nach einem Treffen mit seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis in Teheran am Montag.

Während des Treffens diskutierten beide Seiten die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit bilateralen, regionalen und internationalen Beziehungen, einschließlich der Probleme in Jemen und Syrien, der Handelsbeziehungen zwischen Teheran und Bern sowie des kürzlich gestarteten Schweizer Finanzkanals.

Zarif und Cassis tauschten sich auch über das iranische Atomabkommen, das offiziell als Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) bekannt ist, und die feindliche US-Politik aus.

Der Leiter der iranischen Diplomatie drückte seine Zufriedenheit über das 100-jährige Bestehen der Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Iran aus und dankte den Bemühungen des europäischen Landes, die gegenseitigen Beziehungen weiter zu fördern.

Cassis seinerseits hob die historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor und bekräftigte die Unterstützung seines Landes für JCPOA und die Notwendigkeit, die Beziehungen zum Iran in allen Bereichen auszubauen.

Am Sonntag hatte Cassis ein Treffen mit dem Präsidenten des iranischen Parlaments, Mohamad Baqer Qalibaf, und nahm an der Hundertjahrfeier der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Teheran und Bern teil.

Am ersten Tag seines Aufenthalts im Iran besuchte der Schweizer Top-Diplomat die historische Stadt Isfahan.

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