25.08.2020, 19:04
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Rohani: Maximaler Druck der USA gegen Iran ist eine gescheiterte Politik

Teheran (IRNA) – Irans Präsident Hassan Rohani sagte am Dienstag, dass der maximale Druck der USA auf die Islamische Republik Iran eine gescheiterte Politik sei.

Auf einer Frage über die Macht der Diplomatie antwortete Hassan Rohani: „Die Tatsache, dass wir uns bei den Vereinten Nationen gegen die Vereinigten Staaten behaupten und ihnen begegnen und den Erfolg gewinnen können, bedeutet den Erfolg und die Macht der Islamischen Republik Iran.“

„Wir haben auch bei den Atomverhandlungen Erfolge erzielt. Der Grund, warum Israel, die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien so besorgt waren und Trump gezwungen haben, den iranischen Atomabkommen von 2015 zu brechen, ist, dass dieses Abkommen eine Öffnung im Land geschaffen hat, die sehr effizient war“, sagte er weiter.

In Bezug auf die wirtschaftlichen Erfolge des Landes im Schatten der Sanktionen antwortete Rohani: „Wir sind ein Land, das vor sieben Jahren sowohl Benzin als auch Diesel importiert hat. Unsere gesamte Benzinproduktion pro Tag betrug ungefähr 54 Millionen Liter. Wir haben jetzt 108 Millionen Liter erreicht und in näher Zukunft können wir noch mehr erreichen.“

„Wenn es um Benzin geht, sind wir sowohl autark als auch Exporteure. Wir waren Dieselimporteure, exportieren aber seit drei Jahren Diesel“, sagte er.

Irans Präsident betonte: „In dieser Regierung haben wir den internationalen Terrorismus und seine Ausbreitung mehr denn je bekämpft und gewonnen. Der Kampf gegen die Terroristengruppe von Daesh war keine leichte Aufgabe. Bei dieser Gelegenheit würdigen wir Märtyrer Ghasem Soleimani. Was dieser große Mann, die Streitkräfte und die Regierung taten, war sehr großartig.“

Hassan Rouhani erklärte, die Amerikaner hätten in ihrer Kampagne maximaler Sanktionen kläglich versagt. „Sie wollten, dass die Welt ihnen folgt, mit anderen Worten, die Vereinigten Staaten versuchten, das Atomabkommen zu untergraben und dachten, dass Europa und andere nach ihnen kommen würden, aber niemand akzeptierte es“, bekräftigte Rohani.

„Wenn es heute bei den Vereinten Nationen und in Weltforen um das Atomabkommen geht, sind alle Länder gegen die Vereinigten Staaten“, erklärt der Präsident.

Er fügte hinzu, die Vereinigten Staaten haben also politisch nicht gewonnen. In Bezug auf die Entstehung einer Krise in der Gesellschaft erlitt sie auch eine eindeutige und sichere Niederlage.

„Ich glaube, dass die nächste Regierung in den Vereinigten Staaten, ob Republikaner oder andere, definitiv über eine neue Politik gegenüber dem Iran nachdenken wird, weil die derzeitige nicht funktioniert hat. Die Situation wird sich ändern”, erklärte Hassan Rohani.

„Wir haben gezeigt, dass wir trotz dieses Drucks das Land regieren können. Wir können vereint und zusammen sein. Wenn diese Einheit fortbesteht, wird der amerikanische Druck sicherlich scheitern“, fuhr er fort.

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