Besuch des IAEO-Generaldirektors in Teheran hat nichts mit dem Snapback-Mechanismus zu tun

London (IRNA) - Der Botschafter und ständige Vertreter des Iran bei internationalen Organisationen in Wien erklärte, der bevorstehende Besuch des Generaldirektors der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) Rafael Grossi in Teheran habe nichts mit dem US-Ersuchen, den „Snapback“-Mechanismus auszulösen, zu tun.

In einem Tweet bestätigte Kazem Qaribabadi, dass der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Rafael Grossi, am Montag nach Teheran reisen und sich am Dienstag und Mittwoch mit den Beamten der Islamischen Republik Iran treffen wird.

„Das Vertrauen des Iran in die IAEO wurde in den letzten Monaten beschädigt und Grossis Besuch in Teheran ist notwendig, um Vertrauen aufzubauen“, bemerkte Gharibabadi.

Ihm zufolge besucht Grossi den Iran im Rahmen einer Einladung der iranischen Seite.

Rafael Grossi hat getwittert, dass er am Montag Teheran besuchen werde, um sich mit den Behörden der Islamischen Republik zu treffen.

Am 20. August 2020 haben die Vereinigten Staaten von Amerika dem VN‑Sicherheitsrat ein Schreiben übermittelt und ersucht, den „Snapback“-Mechanismus auszulösen. Dieser ermöglicht es einem JCPoA-Teilnehmer, die Wiedereinsetzung der multilateralen Sanktionen gegen Iran anzustreben, die 2015 in Übereinstimmung mit der vom VN‑Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution 2231 aufgehoben worden waren.

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