Ayatollah Khamenei beschreibt US-Sanktionen gegen iranisches Volk ein „großes Verbrechen“

Teheran (IRNA) – Der Oberste Führer der Islamischen Revolution betonte, dass US-Sanktionen sich öffentlich gegen das System der Islamischen Revolution richten, trifft aber dieses „große Verbrechen“ eigentlich Irans Bevölkerung.

In einer Fernsehansprache am Freitag anlässlich des Islamischen Opferfestes sagte Ayatollah Seyyed Ali Khamenei: „Das kurzfristige Ziel der Sanktionen besteht darin, dass die iranische Nation müde wird und der Establishment gegenüber steht“.

„Ihr mittelfristiges Ziel ist es, die Entwicklung des Landes durch Sanktionen zu verhindern. Sie versuchen langfristig, das Land in den Bankrott zu führen und die Wirtschaft des Landes zusammenbrechen“, fügte er hinzu.

Ayatollah Khamenei verwies auch auf nebensächliche Ziele der Sanktionen, die auf Beziehungen der Islamischen Republik Iran zu Widerstandskräfte abzielen.

Die Feinde, sagte der Führer, schlagen vor, wenn der Iran will, dass die Sanktionen aufgehoben werden, muss er den Forderungen der USA nachgeben. „Dies ist der Kern dessen, was sie sagen.“

Der Oberste Revolutionsführer betonte, dass die iranische Nation sich niemals der Gier und dem Zwang der USA beugen wird. „Sie [Amerikaner] fordern von uns, Nuklearindustrie zu vergessen, unsere Verteidigungsausrüstungen und Raketen auf Einzehntel zu reduzieren, uns selbst verteidigungslos zu machen und unsere Autorität in der Region loszulassen“.

„Es gibt keinen Grund dafür, den Forderungen der Besatzer zu erfüllen, um sie zwingen zu können, aufzuhören“, sagte er.

In Bezug auf die Verhandlungsbereitschaft der US-Regierung sagte Ayatollah Khamenei, sie wollen dadurch dem Iran seine lebenswichtigen Fähigkeiten zu rauben. „Die Islamische Republik Iran verhandelt mit allen Ländern auf der ganzen Welt, außer USA und dem falschen zionistischen Regime.“

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