Belästigung des Passagierflugzeuges: Iran kann beim Internationalen Gerichtshof Protest einlegen

Teheran (IRNA) – „Der Iran kann vor dem Internationalen Gerichtshof rechtliche Schritte wegen der Belästigung des Passagierflugzeuges von Mahan Air durch US-Kampfjet einleiten“, betonte ein Professor für internationales Recht an der Universität von Teheran.

„Alle Mitgliedstaaten des Chicagoer Übereinkommens, aus dem 1944 die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) hervorgegangen ist, sind verpflichtet, den Flug von Zivilflugzeugen sicherzustellen“, sagte Yousef Molaei in einem Gespräch mit IRNA.

Er fuhr fort: „Eines der wichtigsten Prinzipien, die in den Konventionen festgelegt sind, ist, dass Länder nicht das Recht haben, die Sicherheit von Zivilflügen zu stören. Sie müssen die Sicherheit dieser Flüge respektieren.“

Er wies auf die Behauptungen der Vereinigten Staaten hin und erklärte weiter, dass die Vorwürfe der Vereinigten Staaten bezüglich der Durchführung der Mänover von US-Kampfflugzeuge in der Nähe von Mahan Airs Flug 1152 nichts mit dem internationalen Gesetz zu tun haben und diese Aktion irgendwie die Sicherheit dieses Flugzeugs bedroht habe.

In Bezug auf die US-Aktion am Himmel eines Drittlandes stellte er fest: „Die US-Aktion hat die Flugsicherheit in einem anderen Land bedroht.“

"Die Islamische Republik Iran lässt keine feindlichen Aktionen gegen die iranische Nation unbeantwortet und wird eine entschloßene und angemessene Antwort auf unkluge Maßnahmen geben, wenn die Zeit reif ist", sagte Seyyed Abbas Mousavi am Freitag, nachdem zwei US-Kampfflugzeuge am Donnerstag gefährliche Manöver in der Nähe von Mahan Airs Flug 1152 mit 163 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord durchgeführt und das Leben von Zivilisten in Gefahr gebracht hatten.

Die Islamische Republik Iran werde diese US-Aktion durch internationale Gremien wie die ICAO verfolgen und nicht zulassen, dass Amerika die internationalen Gesetze mit seinem Mobbing-Verhalten untergräbt, sagte er.

Zwei ausländische Kampfflugzeuge hatten sich am Donnerstag im syrischen Luftraum der Mahan Air, die Richtung Beirut unterwegs war, genähert. Der Pilot der Maschine war gezwungen, in einen scharfen Sinkflug zu gehen. Dies habe zu Verletzungen bei einigen Passagieren geführt.

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