24.07.2020, 22:54
Journalist ID: 2397
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Iran wird keine feindlichen Aktionen unbeantwortet lassen

Teheran (IRNA) - Der Sprecher des Außenministeriums reagierte auf die jüngste Provokation von US-Kampfflugzeugen gegen ein iranisches Passagierflugzeug und stellte fest, dass der Iran rechtzeitig eine entschloßene Antwort geben werde.

"Die Islamische Republik Iran lässt keine feindlichen Aktionen gegen die iranische Nation unbeantwortet und wird eine entschloßene und angemessene Antwort auf unkluge Maßnahmen geben, wenn die Zeit reif ist", sagte Seyyed Abbas Mousavi am Freitag, nachdem zwei US-Kampfflugzeuge am Donnerstag gefährliche Manöver in der Nähe von Mahan Airs Flug 1152 mit 163 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord durchgeführt und das Leben von Zivilisten in Gefahr gebracht hatten.

Mousavi verurteilte die „abenteuerliche“ Maßnahme der Terrororganisation CENTCOM nachdrücklich und bezeichnete sie als Verstoß gegen die internationalen Luftverkehrsregeln sowie gegen den Frieden und die Sicherheit in der Region.

"Die Behauptung von CENTCOM, Kampfjets hätten bei einem Routineflug eine Sichtkontrolle eines Passagierflugzeugs in einem Sicherheitsabstand von etwa 1000 Metern vorgenommen, ist "absurd", sagte der Sprecher.

Er beschrieb eine solche Maßnahme als Ergebnis zahlreicher Gesetzesverstöße. „Die Anwesenheit von US-Truppen in Syrien ist illegal, ebenso wie die Mission ihrer Kampfjets. Noch wichtiger ist, dass niemand den USA erlaubt hat, Passagierflugzeuge mit ihren Kampfjets zu inspizieren. Dies ist illegal und gefährlich und gefährdet das Leben von Zivilisten, insbesondere angesichts der Tatsache, dass trotz Behauptungen kein sicherer Abstand eingehalten wurde.

Die Islamische Republik Iran werde diese US-Aktion durch internationale Gremien wie die ICAO verfolgen und nicht zulassen, dass Amerika die internationalen Gesetze mit seinem Mobbing-Verhalten untergräbt, sagte er.

Der Sprecher warnte vor neuen Abenteuern der USA oder des israelischen Regimes in der Region und fügte hinzu, dass die Stabilität Westasiens kein Instrument für Wahlkämpfe der USA werden dürfe.
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