24.07.2020, 15:17
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Iran erwägt rechtliche Schritte wegen „Belästigung“ des Passagierjets

Teheran (IRNA) - Die Vizepräsidentin für Rechtsangelegenheiten, Laya Joneidi, betonte, dass die von den US-Kämpfern ergriffenen Aktionen und Belästigungen des iranischen Flugzeuges rechtlich verfolgt werden können, auch im ICAO-Rat und im Internationalen Gerichtshof.

Joneidi fügte hinzu, dass das Verhalten von Kampfflugzeugen gegenüber Flug 1152 von Mahan Airline und die Belästigung eines Passagierflugzeugs in einem neutralen Luftraum eine eindeutige Verletzung der Luftsicherheit darstellt und gegen das Prinzip von Flugfreiheit von nichtmilitärischen Flugzeugen verstößt.

Die Vizepräsidentin erklärte, dass diese Aktion im Widerspruch zu Artikel 3 und 44 des Internationalen Zivilluftfahrtvertrags (Übereinkommen von Chicago) und den einschlägigen Anhängen, zum Übereinkommen von Montreal von 1971 sowie zu bestimmten Grundsätzen des Völkerrechts stehe.

Zwei ausländische Kampfflugzeuge hatten sich am Donnerstag im syrischen Luftraum der Mahan Air, die Richtung Beirut unterwegs war, genähert. Der Pilot der Maschine war gezwungen, in einen scharfen Sinkflug zu gehen. Dies habe zu Verletzungen bei einigen Passagieren geführt.

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