30.06.2020, 21:00
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Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Resolution 2231 begonnen

New York (IRNA) - Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates, um den Bericht des Generalsekretärs der Organisation über die Umsetzung der Resolution 2231 zum iranischen Atomabkommen zu untersuchen, begann am Dienstagabend.

Während dieser Sitzung, die aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus und der Aussetzung der Sitzungen in New York am Dienstag online stattfand, wurde der Bericht des UN-Generalsekretärs über die Umsetzung der Resolution 2231 gelesen.

Bei dieser Online-Sitzung äußerten sowohl ständige als auch nicht ständige Mitglieder des Sicherheitsrates ihre Ansichten.

Der ständige Vertreter Belgiens bei den Vereinten Nationen, Marc Pecsteen de Buytswerve, als Vermittler der Resolution 2231 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, legte auf dieser Sitzung einen Bericht vor, in dem die Arbeitsgruppe der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates einstimmig die Aufrechterhaltung und Bedeutung des JCPOA betonte.

In seinem jüngsten Bericht über die Umsetzung der Resolution 2231 des Sicherheitsrates ermutigte der Generalsekretär der Vereinten Nationen Länder auf der ganzen Welt, wirtschaftlich mit der Islamischen Republik Iran zusammenzuarbeiten.

Der Bericht wurde von der stellvertretenden Generalsekretärin der Vereinten Nationen für politische Angelegenheiten Rosemary DiCarlo gelesen.

Der britische Geschäftsträger bei den Vereinten Nationen, Jonathan Allen, beklagte auch den einseitigen Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Atomabkommen und die Wiederaufnahme der Sanktionen gegen Teheran und erklärte, dass das Atomabkommen mit dem Iran die beste Lösung für das Problem der Nichtverbreitung von Atomwaffen sei.

Der deutsche ständige Vertreter bei den Vereinten Nationen Christoph Heusgen bezeichnete das iranische Atomabkommen als "Meisterwerk der Diplomatie" und forderte die Afrechterhaltung dieses Abkommens.

„Wir sind gegen die Umsetzung des Streitbeilegungsmechanismus durch die USA, um die Sanktionen gegen den Iran wiederherzustellen“, erklärte er weiter.

Vasily Nebenzya, der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, hat die Vereinigten Staaten für die Krise bezüglich des Atomabkommens mit dem Iran verantwortlich gemacht.

Er kündigte an, dass die Resolution der USA, das Waffenembargo gegen den Iran zu verlängern, ein fiktiver Plan sei.

In einem Exklusiv-Interview mit IRNA sagte Majid Takht-e Ravanchi, dass Hauptzweck des Waffenembargos, das vom Sicherheitsrat nicht akzeptiert werde, darin bestehe, das Atomabkommen mit Iran zu zerstören.

„Die Amerikaner sind tatsächlich süchtig nach Sanktionen und achten nicht auf ihre Konsequenzen auf internationaler Ebene. Sie haben seit Beginn der Islamischen Revolution eine solche Haltung gegenüber dem Iran und sie hat sich in den letzten Jahren intensiviert“, fügte er hinzu.

Takht-Ravanchi erinnerte daran, dass am 18. Oktober 2020 das Waffenembargo gegen den Iran gemäß Resolution 2231 ausläufe.

„Die Amerikaner haben versucht, eine internationale anti-iranische Atmosphäre zu schaffen, um zu zeigen, die Voraussetzungen für die Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran geschafft wurden“, sagte er weiter.

Ihm zufolge hat die internationale Gemeinschaft eine andere Position zum JCPOA und zur Resolution 2231.

Er betonte, dass die internationale Gemeinschaft neben den Vereinigten Staaten und wenigen Ländern die Umsetzung des Atomabkommens und der Resolution 2231 fordere.

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