China ist gegen die Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran

Peking (IRNA) – Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums bekräftigte erneut die Opposition seines Landes gegen die Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran.

Zhao Lijian erklärte am Dienstag bei einer wöchentlichen Pressekonferenz in Peking, im Rahmen des Atomabkommens von 2015 lehne China die Bemühungen der USA ab, den Sicherheitsrat unter Druck zu setzen, das Waffenembargo gegen den Iran zu verhängen.

Er betonte die Opposition gegen jeden US-Zwang im Sicherheitsrat, das Waffenembargo gegen den Iran fortzusetzen, und fügte hinzu: „Die Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Aufhebung dieses Waffenembargos müssen eingehalten werden, und jeder muss sich an diese Vereinbarungen halten.“

„Alle Vereinbarungen des Sicherheitsrates, einschließlich der Aufhebung des Waffenembargos, müssen wirksam umgesetzt werden“, betonte er.

In einem Exklusiv-Interview mit IRNA sagte Majid Takht-e Ravanchi, dass Hauptzweck des Waffenembargos, das vom Sicherheitsrat nicht akzeptiert werde, darin bestehe, das Atomabkommen mit Iran zu zerstören.

„Die Amerikaner sind tatsächlich süchtig nach Sanktionen und achten nicht auf ihre Konsequenzen auf internationaler Ebene. Sie haben seit Beginn der Islamischen Revolution eine solche Haltung gegenüber dem Iran und sie hat sich in den letzten Jahren intensiviert“, fügte er hinzu.

Takht-Ravanchi erinnerte daran, dass am 18. Oktober 2020 das Waffenembargo gegen den Iran gemäß Resolution 2231 ausläufe.

„Die Amerikaner haben versucht, eine internationale anti-iranische Atmosphäre zu schaffen, um zu zeigen, die Voraussetzungen für die Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran geschafft wurden“, sagte er weiter.

Ihm zufolge hat die internationale Gemeinschaft eine andere Position zum JCPOA und zur Resolution 2231.

Er betonte, dass die internationale Gemeinschaft neben den Vereinigten Staaten und wenigen Ländern die Umsetzung des Atomabkommens und der Resolution 2231 fordere.

Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Überprüfung des 9. Berichts des UN-Generalsekretärs über die jüngste Situation im Zusammenhang mit der Resolution 2231 wird am Dienstag per Videokonferenz stattfinden.

Your Comment

You are replying to: .
3 + 15 =